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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ist ein Anspruch auf Pfändung von Abfindungen immer enthalten

Kundenfrage

Ist ein Anspruch auf Pfändung von Abfindungen immer enthalten (?832 ZPO) bei Pfändung von Arbeitsentgelten oder muss "Abfindung" explizit erwähnt werden?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.

Tobias Rösemeier :

Sehr geehrter Fragesteller, geht es vorliegend um eine Lohnpfändung ? Habe ich Sie da richtig verstanden ?

Tobias Rösemeier :

Es scheint technische Probleme zu geben. Ich beende den Chat.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Unser Chat ist beendet, Sie können jedoch weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Kommen Sie einfach zurück auf diese Seite, um die Konversation und neue Informationen hierzu anzusehen.

Was passiert nun?

Wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben, können Sie dies nun oben durchführen. Oder Sie können mir unten antworten, wenn Sie noch nicht zufrieden sind.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nun kann ich diese Seite einsehen, sind Sie noch online?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, ich habe auf Sie gewartet. Tut mir leid, dass es technische Probleme gibt.

Ich hatte Sie zunächst gefraget, ob Sie eine Lohnpfändung meinen ?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, es geht um eine Lohn- und Gehaltspfändung und nun zu erwartende Abfindungszahlung.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Klarstellung.

Grundsätzlich ist die Abfindung von der ausgebrachten Lohnpfändung erfasst.

Um die Abfindung weitestgehend vor dem Zugriff des Gläubigers zu schützen, müssten Sie beim Vollstreckungsgericht einen Antrag nach § 850 i ZPO stellen.

Werden nämlich nicht wiederkehrend zahlbare Vergütungen für persönlich geleistete Arbeiten oder Dienste oder sonstige Einkünfte, die kein Arbeitseinkommen sind, gepfändet - also auch eine Abfindung -, so hat das Gericht dem Schuldner auf Antrag während eines angemessenen Zeitraums so viel zu belassen, als ihm nach freier Schätzung des Gerichts verbleiben würde, wenn sein Einkommen aus laufendem Arbeits- oder Dienstlohn bestünde.

Dies bedeutet, dass der Abfindungsbetrag als Lohnersatz fiktiv auf mehrer Monate zu verteilen ist und eben nur der Betrag pfändbar ist, der den monatlichen Pfändungsfreibetrag überschreitet.

Je nach Höhe der Abfindung ist es möglich diese vollkommen vor der Pfändung zu schützen.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Gern helfe ich weiter.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn Sie dann keine Nachfrage mehr haben, darf ich noch um eine positive Bewertung bitten. Erst hierdurch erhalte ich eine Vergütung und Ihre Anzahlung wird freigegeben.

Vielen Dank.

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