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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Wir haben vor 4 Tagen eine Küche in einen Kaufhaus bestellt

Kundenfrage

Wir haben vor 4 Tagen eine Küche in einen Kaufhaus bestellt Anzahlung ist keine geleistet und ausgemessen auch nicht. Jetzt haben wir von Verwandten eine fast neue Küche geschenkt bekommen kann ich vom Vertrag zurück treten?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

raschwerin :

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

raschwerin :

Gesetzlich ist kein Widerrufsrecht oder ähnliches vorgesehen. Es kommt darauf an, was das Möbelhaus für Konditionen anbietet.

JACUSTOMER-4ixlezt6- :

Das wären zum Beispiel? Gibt es irgendeine Möglichkeit

JACUSTOMER-4ixlezt6- :

Haben sie eine evtl lösung. Gibt es nicht ein 14 Tägiges Rücktrittsrecht?

JACUSTOMER-4ixlezt6- :

Sind sie noch da? Gibt es nicht eine Gesetzeslücke?

JACUSTOMER-4ixlezt6- :

Gibt es die möglichkeit Rücktritt gegen Reuegeld § 353 BGB

raschwerin :

Das Möbelhaus kann ein vertragliches Recht einräumen, dass man vorzeitig zurücktreten kann.

raschwerin :

Hätten Sie die Küche direkt bezahlt oder über das Möbelhaus finanziert?

JACUSTOMER-4ixlezt6- :

Nein Nicht finanziert. Wir hätten eine Anzahlung von 1000 Euro gemacht und ab da wäre die Küche bestellt worden. Bei Einbau wäre der Rest bezahlt worden. Was denken sie?

raschwerin :

Das Möbelhaus hat noch gar nichts gemacht in der Sache oder? Also nichts geplant, oder?

JACUSTOMER-4ixlezt6- :

Nein nur den Vertrag Vermessen ist nichts geworden usw.

raschwerin :

Dann kann man über § 649 BGB gehen und den Vertrag kündigen. Dann sind allenfalls 5 % als kleiner Schadensersatz zu zahlen.

JACUSTOMER-4ixlezt6- :

Ok danke Was beinhaltet der Paragraph?Wie kann ich das in Text fassen?

raschwerin :

Der Besteller kann bis zur Vollendung des Werkes jederzeit den Vertrag kündigen. Kündigt der Besteller, so ist der Unternehmer berechtigt, die vereinbarte Vergütung zu verlangen; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Es wird vermutet, dass danach dem Unternehmer 5 vom Hundert der auf den noch nicht erbrachten Teil der Werkleistung entfallenden vereinbarten Vergütung zustehen.""

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