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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Guten Tag, Ich bin für zwei Kinder unterhaltspflichtig. Da

Kundenfrage

Guten Tag, Ich bin für zwei Kinder unterhaltspflichtig. Da die Unterhaltzahlung m.E.nicht den Kindern zugute kam, habe ich die Zahlung an die Kinder direkt veranlaßt. Die Kindesmutter wurde über die Situation informiert.
Nun hat das Jugendamt eine Gehaltspfändung erwirkt. Wie ist die rechtliche Lage für mich, da ich in diesem Fall doppelt bezahlt habe. Überweisungsauszüge für die Zahlung liegen vor.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

wie alt sind denn Ihre Kinder?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
die ältere Tochter ist 20 Jahre und die jüngere 17.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo??
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Mitteilung. Entschuldigen Sie bitte die zeitliche Verzögerung, ich hatte einen Termin.

Für die 20jährige Tochter können Sie nur erfüllend an Ihre Tochter Unterhalt bezahlen.

Beim Kindesunterhalt minderjähriger Kinder ist der Kindesunterhalt hingegen an die Kindesmutter zu leisten.

Sie müssten hier die Vollstreckungsgegenklage gegen die Vollstreckung führen und erklären, dass Sie den Unterhalt bezahlt haben. Allerdings muss ich Sie darauf hinweisen, dass Sie erfüllend nur an die Kindesmutter leisten können. Sie sollten also die Zahlungen bis zur Volljährigkeit Ihres Kindes an die Mutter leisten. Ab Volljährigkeit können Sie dann direkt an Ihr Kind den Unterhalt bezahlen.

Bitte fragen Sie gerne nach, wenn noch Unklarheiten bestehen. Ich freue mich über eine positive Bewertung von Ihnen, wenn ich Ihre Frage bereits abschließend beantwortet habe
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort inzwischen gelesen. Haben Sie noch Rückfragen? Gerne beantworte ich Ihnen diese.

Ansonsten bitte ich um eine positive Bewertung meiner Antwort. Vielen Dank!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Leider ist meine Frage noch nicht beantwortet. Wie komme ich aus der Pfändung, welche laut Arbeitgeber unbegrenzt ist, heraus?


Wie bekomme ich den Makel einer Lohnpfändung wieder los?


Welche rechtlichen Schritte kann ich gegen die Kindesmutter unternehmen,


"Falchaussage", "Betrug" , " Schmerzensgeld"? Wie komme ich an das zuviel gezahlte Geld?


Bitte helfen Sie einem völlig verzweifelten Vater.

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

gerne nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung.

Eine Pfändung des Kindesunterhaltes für das 20jährige Kind ist unberechtigt, da Sie an dieses Kind direkt leisten können.

Beim 17jährigen Kind, welches noch minderjährig ist, hat die Unterhaltszahlung an die Kindesmutter zu erfolgen. Sie haben hier eigenmächtig die Zahlung an das Kind vorgenommen. Nun stellt sich natürlich die Frage, was Ihr minderjähriges Kind mit dem Unterhalt gemacht hat.

Sie können hier nur gegenüber der Kindesmutter einwenden, dass der Unterhalt ja gezahlt worden ist und zwar direkt an das Kind. Die Kindesmutter kann sich aber darauf berufen, dass nicht erfüllend geleistet wurde, weil Zahlungsempfänger bis zur Volljährigkeit der Elternteil ist, in dessen Haushalt das Kind lebt.

Wenn Sie die Lohnpfändung stilllegen wollen, müssen Sie hier eine Vereinbarung mit der Kindesmutter bzw. dem Jugendamt, welches offensichtlich die Pfändung eingeleitet hat, treffen.

Hier ist eine Dauerpfändung von laufenden Unterhalt eingerichtet worden, die dadurch beseitigt werden kann, dass der Unterhalt laufend wieder direkt an die Kindesmutter bis zum Eintritt der Volljährigkeit gezahlt wird. Damit ist die Dauerpfändung zurückzunehmen. Mit Volljährigkeit muss der Unterhalt sowieso neu berechnet werden, weil ab diesem Zeitpunkt das Kindergeld vollständig auf den Unterhaltsbedarf anzurechnen ist und auch beide Elternteile für den Barunterhalt haften.

Eine Falschaussage bzw. Betrug kann ich aus Ihrer Schilderung nicht entnehmen. Die Kindesmutter hat den Anspruch auf Zahlung des Kindesunterhaltes, Sie dürfen nicht an das minderjährige Kind leisten.

Sollte eine einvernehmliche Regelung mit dem Jugendamt scheitern, empfehle ich Ihnen zeitnah einen Fachanwalt für Familienrecht zu beauftragen, der sodann die entsprechenden rechtlichen Schritte einleiten wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.