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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Unser grundstück grenzt an den Stadtwald Köln direkt an.Das

Kundenfrage

Unser grundstück grenzt an den Stadtwald Köln direkt an.Das grundstück ist seit 1967 im Eigentum einer WEG. An der Stadtwaldseite ist seit Bestehen d.Hauses (1967)ein verschließbares und nur von den Eigentümern genutztes Gartentor. Seit damals wird das gartentor dazu genutzt, dort in den Stadtwald über einen Trampelpfad zu gehen. Aus unerfindlichen gründen und ohne jedweden vorherigen schriftverkehr oder einseitige Ermahnung wurde gestern, am 05.11.vormittags direkt vor dem Tor als totale Sperre ein riesengroßer Baumstumpf abgeworfen. Der Baggerfahrer hat uns später mitgeteilt, daß das grünflächenamt ihn dazu beauftragt habe, diese Sperre eindeutig und total behindernd zu errichten.Uns liegt keinerlei Mängelanzeige oder sonstiges vor. Ist dies auf dem wege einer einstweiligen verfügung 8 oder..) anzugehen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

 

Zunächst empfehle ich, dass Sie sich mit dem Grünflächenamt in Verbindung setzen, um sich zu bestätigen lassen, dass dies tatsächlich so beauftragt wurde.

 

Ist dies der Fall fordern Sie das Grünflächenamt mit kurzer Frist auf, den Baumstumpf zu beseitigen. Kündigen Sie an das Verstreichen der Frist, Sie den Baumstumpf im Wege der Ersatzvornahme selbst beseitigen lassen und die Kosten hierfür dem Grünflächenamt in Rechnung stellen.

 

Passiert innerhalb der gesetzten Frist nichts haben Sie folgende Möglichkeiten.

 

Antrag auf eine einstweilige Verfügung, dass das Grünflächenamt verpflichtet wird den Baumstumpf zu entfernen.

 

Beauftragung eines Unternehmens, welche die Entfernung vornimmt. Für die Kosten müssen Sie allerdings in Vorleistung treten, um sich diese u.U. im Klagewege wieder von dem zuständigen Amt wieder zu holen.

 

Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Dienstherren, da eine solche Maßnahme völlig unangemessen ist und hierfür keine rechtliche Grundlage ersichtlich ist.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

 

Mit besten Grüßen

 

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!