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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Schönen guten Abend Mein Name ist Burkhardt Bin Vater einer

Kundenfrage

Schönen guten Abend
Mein Name ist Burkhardt
Bin Vater einer 10 Jahre alten Tochter und lebe seid 18 Monaten von der Kindsmutter getrennt. Unser Kind wohnt bei beiden. Also jeder hat zur hälfte eines monats das Kind.
Nun meine Frage an Sie! Bin Ich verpflichtet Unterhalt zu zahlen an die Mutter unserer Tochter? Bei der Trennung haben wir ausgemacht das ja jeder die gleichen Kosten trägt welche zur Betreuung unseres Kindes notwendig sind. Und ich daher keinen Unterhalt zahle.
Die Kindsmutter aber das komplette Kindergeld behält um die notwendigen Sachen zu kaufen. (Kleidung, Schuhe oder Schulsachen)
Außer wenn größere Anschaffungen notwendig sind wie jetzt wo der Winter kommt und eine Komplett ausrüstung ansteht. Da vieles vom letzten Jahr nicht mehr passt. Bei solchen Ausgaben haben wir uns immer zu 50% reingeteilt. Bin ich jetzt dennoch verpflichtet Unterhalt zu zahlen?
Ich bedanke XXXXX XXXXX im vorraus und wünsche noch einen schönen Abend
MfG Burkhardt
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Ich setze zunächst voraus, dass Sie hinsichtlich der Betreuung des Kindes das "echte" Wechselmodell praktizieren, also eine jeweils hälftige Betreuung erfolgt.

Liegt eine echte Wechselbetreuung vor, sind beide Eltern zum Barunterhalt verpflichtet.
In diesem Fall sorgt die Regel des § 1606 Abs. 3 S. 2 BGB dafür, dass beide Eltern anteilig nach ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen Barunterhalt leisten müssen. Die jeweiligen Naturalleistungen beider Eltern werden jedoch berücksichtigt.

Die Höhe des Barunterhalts richtet sich in diesem Fall nach dem gemeinsamen Einkommen und Vermögen beider Elternteile. Der Kindesbedarf ist auch hier wegen der Wechselbetreuung zu erhöhen.

 

Wer wieviel zu zahlen hat, richtet sich nach dem jeweiligen Einkommen des jeweiligen Elternteiles.

 

Die Beträge können insofern unterschiedlich hoch sein, so dass die Berechnung im Ergebnis nicht immer dazu führt, dass die gegenseitigen Ansprüche aufheben.

 

Ich hoffe, Ihre Frage ist damit beantwortet.

 

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht. Gern helfe ich weiter.

 

 


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Gern helfe ich weiter.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.

Wenn Sie dann keine Nachfragen mehr haben, darf ich noch um eine abschließende positive Bewertung bitten, denn erst dadurch erhalte ich meine Vergütung für die Beratung.

Vielen Dank.