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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22849
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe von der GFKL ein Forderungsbeschreiben wegen noch

Kundenfrage

Ich habe von der GFKL ein Forderungsbeschreiben wegen noch offener Rechnungen meines Telefonanbieters in Höhe von 277,91 Euro bekommen. Auf diese Summe (von wann die Rechnungen sind kann ich leider nicht sagen, weil mir diese nicht vorliegen; kann aber max 3 Monate sein) hat die GFKL 544,54 Euro Schadensersatz; 75 Euro Inkassokosten und diverse kleinere Summen wie Post- und Telefonpauschalen addiert, so dass eine Gesamtforderung von 931,13 Euro im Raum steht. Gedroht wird mit einem gerichtlichen Mahnverfahren. Ich habe jetzt die Rechnungen, Rechnungsdetails und die gesetzlichen Grundlagen der anderen Forderungen abgefragt. Das kann doch nicht rechtmäßig sein, oder? Woher sollte der Anspruch auf Schadensersatz resultieren? VG Anne, HH
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider ist dies kein Einzelfall: Nicht wenige Inkassodienste erheben Gebühren und Auslagen, die Ihnen von Gesetzes wegen gar nicht zustehen.

Im Einzelnen:

Die 544,40 Euro "Schadensersatz" müssen Sie selbstverständlich nicht zahlen: Soweit es sich hier um Kosten der "Verwaltung" des Dienstes handeln sollte (die immer mal wieder gerne geltend gemacht werden), fallen diese im Eigeninteresse des Dienstes an. Sie haben diese Kosten jedenfalls nicht zu tragen. Weisen Sie diese nachdrücklich zurück.

Auch die Inkassovergütung von 46, 21 Euro können Sie in dieser Höhe zurückweisen: Nach einhelliger Rechtsprechung ist wegen der Schadensminderungspflicht des Gläubigers die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten der Höhe nach auf fiktive Anwaltskosten begrenzt.

Der Dienst kann hier höchsten eine 1,3 Regelgebühr nach dem RVG geltend machen. Dies sind aber bei einer zugrunde liegenden Hauptforderung von 277,91 Euro nicht 46, 21 Euro, sondern nur 32,50 Euro:

http://www.anwaltskosten.net/rvg-tabelle/

Sie müssen daher lediglich diese 32,50 Euro zahlen.

Hinsichtlich der Post- und Telefonkosten gilt: Inkassodienste dürfen nur - wie erwähnt - in Anlehnung an die Gebühren abrechnen, die Anwälte erheben dürfen. Anwälten steht eine allgemeine Kostenpauschale von 20 Euro zu. Damit ist der organisatorische Aufwand für den Anwalt pauschal abgegolten.

Sie müssen vorliegend lediglich die Inkassokosten von 32,50 Euro plus die Pauchale in Höhe von 20 Euro zahlen, also insgesamt 52,50 Euro.

Weisen Sie sämtliche weiteren Kostenpositionen schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) unter Verweis auf die vorstehend dargelegte Rechtslage zurück.



Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Huetemann,


 


vielen Dank für Ihre sehr schnelle und umfassende Antwort; ich werde Vorgehen wie von Ihnen empfohlen.


 


Herzliche Grüße

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gern geschehen.

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Kristian Hüttemann
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Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt