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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26742
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo und guten Abend, Meine Vergangengeit droht mich gerade

Kundenfrage

Hallo und guten Abend,
Meine Vergangengeit droht mich gerade einzuholen. Ich habe eine Stellenzusage bei einer öffentlichen Verwaltungsbehörde.

Als Studentin habe ich leider folgende Verfehlungen begangen:

Strafbefehl vom 23.08.1988 wg Urkundenfälschung, 50 Tagessätze

Urteil vom 27.06.88 wg Diebstahl
30 Tagessätze

Urteil vom 13.07.87 wg gemeinschaftlichen versuchten schweren Diebstahls, 40 Tagesätze.

Ich arbeite bereits seit 17 Jahren in einer Behörde, musste bei Arbeitsbeginn aber kein Führungszeugnis vorlegen.

Nun muss ich ein amtliches Führungszeugnis vorlegen. Werden in diesem noch Einträge enthalten sein?

Vielen dank XXXXX XXXXX Auskünfte.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Gibt es einen besonderen Grund, warum Sie das Führungszeugnis vorlegen sollen (Beförderung,..)

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich wechsele die Stelle und beginne ein neues Arbeitsverhältnis bei einer anderen Behörde.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Also ein Routinevorgang.

Zu Ihrer Frage:

Nein, die Vergangenheit holt Sie nicht ein.

Warum:

Was in Ihrem Führungszeugnis stehen wird, bestimmt sich nach § 32 Bundeszentralregistergesetz.

Darin ist festgehalten, dass nur Straftaten, die über 90 Tagessätzen liegen in das Bundeszentralregister aufgenommen werden.

Dies ist jedoch bei keiner Ihrer Taten der Fall.

Selbst wenn Sie zu Strafen über 90 Tagessätzen verurteilt worden wären, würden diese Taten nach 3 Jahren nicht mehr in das Bundeszentralregister aufgenommen.

Ihr Führungszeugnis sollte daher absolut "sauber" sein.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt