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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3513
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Mein Sohn hatte vor mehr als einem Jahr aus dem Internet Musik

Kundenfrage

Mein Sohn hatte vor mehr als einem Jahr aus dem Internet Musik herunter geladen. Ein Anwalt hatte beide Vorfälle angemahnt und Geld eingefordert. Eine Forderung haben wir beglichen, an der anderen zahlt mein Sohn noch ab. Seine Verbindung hatte ich gekappt, eine Unterlassungserklärung hatte ich nicht unterschrieben, da ich nicht die Verursacherin war. Jetzt meldet sich ein zweiter Anwalt und fordert wieder Geld für den gleichen Song der 2 Tage später ebenfalls von meinem Sohn herunter geladen wurde und für den die Zahlung an den ersten Anwalt bereits beglichen wurde. Ist das rechtens und muss ich eine Unterlassungserklärung noch unterschreiben?

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Pfitzner [email protected]
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Bei sog. Filesharing-Fällen ist es aus meiner Erfahrung ratsam, sich durch einen Rechtsanwalt vertreten zu lassen, da dies in einer Vielzahl von Fällen dazu führt, dass überhaupt keine Zahlungen geleistet werden.

Oftmals geht es nämlich um die sog. Störerhaftung, bei dem der Anschlussinhaber mit einer Abmahnung überzogen wird.
Hinsichtlich Ihres Sohnes haben Sie Prüfungspflichten, die erfüllt werden müssen. Dies kann aber nicht dazu führen, dass man neben seinem Kind sitzt und die Internetsitzung verfolgt.

Da Sie aber bereits Zahlungen geleistet haben, kann man da nicht mehr viel machen.
Jedenfalls ist es mehr fraglich, dass die Forderung durch einen Anwalt, die bereits gegenüber einem anderen Anwalt ausgeglichen ist, begründet ist.

Sie werden nicht umhin können, einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen, um die anscheinend unberechtigte Forderung abzuwehren.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie noch Nachfragen. Ich helfe Ihnen gerne weiter.

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