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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe einen etwas komplizierten Fall. Ich

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe einen etwas komplizierten Fall.
Ich habe gemeinsam mit einem Freund in einer WG gewohnt, wir beide zur Untermiete bei einem dritten.
Aufgrund von Unstimmigkeiten untereinander, haben ich und mein Freund uns zu einem Umzug entschlossen.
Dieser sollte wie folgt aussehen: Wir beide sollten/wollten zu einer gemeinsamen Freundin ziehen, da diese gerade 2 WG Zimmer frei bekommen hat.
Bisher war jedoch kein Mietvertrag geschlossen. Alle Absprachen waren nur mündlich getroffen.

Der Umzug sollte am 31.08.2012 stattfinden.
Gemeinsam mit meinem Freund begab ich mich zum Einwohnermeldeamt, um die Ummeldung vorzunehmen. Dieses taten wir auch.

Nachdem wir wieder zu Hause waren, packte ich meine Kartons weiter. -> 2 STUNDEN! Bevor der Umzugswagen kommen sollte, teilte er mir ganz trocken mit, dass er und die gemeinsame Freundin es sich anders überlegt hätten, und beide mit meinem Einzug in die neue Wohnung nicht mehr einverstanden wären.
Mein altes Zimmer war bereits ab 01.09.2012 neu vermietet. Somit war ich von jetzt auf gleich obdachlos.
Anhand von mir vorgelegten Screenshots kann ich beweisen, dass beide sich das schon etliche Wochen vorher anders überlegt hatten, und mich ABSICHTLICH bis zuletzt in dem Glauben liesen.
Da ich in Berlin keine Freunde hatte, war ich gezwungen 560km entfernt zu meiner Freundin zu ziehen. Hierzu musste ich einen Kurierdienst mit dem Transport meiner Sachen beauftragen. Hierbei sind Kosten in Höhe von 890 € entstanden.

Habe ich eine Chance diese Kosten von beiden (Meinem Ex-WG-Mitbewohner und der gemeinsamen Freundin) als Schadensersatz wieder zu bekommen, da sie mich arglistig getäuscht haben? (vgl. §§ 823 Abs. 1, 826 BGB) ??



Optionale Informationen:
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Sie haben mit der (Unter)-vermieterin einen Mietvertrag geschlossen. Dieser Mietvertrag wurde mündlich geschlossen und ist durch den Mitbewohner, der sich ebenfalls mit Ihnen umgeldet hat, zu bestätigen. Neben dem von Ihnen angesprochen Schadensersatz besteht auch ein Schadensersatzanspruch aus dem Mietvertrag. Ihnen wurde die vertraglich zugesicherte Leistung nicht gewährt, so dass die Vermieterin mit Ihrer Leistung in Verzug geraten ist. Sie hat aufgrund der Nichterfüllung den Ihnen entstandenen Schaden zu erstatten, den Sie allerdings unter Vorlage von Belegen nachweisen müssen.

 

Insoweit besteht ein Schadensersatzanspruch. Sie müssen hierbei den Mietvertrag mit der gemeinsamen Freundin allerdings nachweisen, wie auch den entstandenen Schaden.


Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Abend Herr Schröter,


 


vielen Dank für Ihre Antwort.

Einen Mietvertrag gab es bis dato leider nicht. Es war alles nur mündlich abgesprochen.
Jedoch liegen mir Screenshots vor aus denen folgendes hervorgeht.
Ich zitiere: ''Michi muss ich morgen erstmal vor die Tür setzen, der weiss noch gar nicht, dass er nicht bei Cindy mit einzieht...''

Dieses ist ein Ausschnitt aus einer Unterhaltung meines Ex-Mitbewohners mit einem Freund.

Inwieweit ist dies hilfreich?

Letzten endes: Welche Ansprüche habe ich?
Nur die 890 € Umzugskosten ersetzt bekommen, oder noch mehr ?

Mit bestem Gruß

Michael Kühnel

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für die Rückfrage. Diese Äußerung reicht sicherlich aus, um den Mündflichen Mietvertrag nachzuweisen. Als Schadensersatz können Sie die Koszen für die Umzugskosten ansetzen. Haben Sie für die Übergangsphase bzw, aktuell höhere Mietkosten, können Sie die Differenz ebenfalls in Ansatz bringen. Wohnen Sie kostenfrei, können Sie die Mehrkosten für die Anfahrt nach Berlin in Ansatz bringen. Sollten Sie Kosten für die Suche nach einer neuen Wohnung haben, da Sie kurfristig eine Bleibe in Berlin benötigen sind auch diese Kosten anzusetzen. Wichtig ist die Kosten plausibel darzulegen bzw. nachzuweisen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und wäre für eine positive Bewertung dankbar.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank XXXXX XXXXXöter,


das haben Sie sehr wohl.

Wären Sie bereit das Mandat ganz offiziell zu übernehmen?

LG
Michael Kühnel

Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte kontaktieren Sie mich per Email, um die weiteren Modalitäten abzustimmen. Die Email finden Sie in meinem Profil.

Bitte denken Sie noch an die Abgabe einer Bewertung.

Viele Grüße
RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

eMail ist bereits raus

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Habe ich bekommen.

Vielen Dank für die Bewertung.

Ich melde mich mit der Auflistung der benötigten Unterlagen und Adressen der Beteiligten.

Viele Grüße

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