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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

hallo Zusammen, meine Tochter arbeitete als Arzthelferin

Kundenfrage

hallo Zusammen,

meine Tochter arbeitete als Arzthelferin und wechselte zum 1.10.2012 Ihren Arbeitgeber.
Von dem alten AG bekam sie Urlaubsgeld.
In diesem Kalenderjahr hat sie 14 von 26 Tgen Urlaub genommen.
Sie erhielt von dem letzten AG 900 Euro Urlaubsgeld.
Sie verdiente monatlich ca. 1300Euro.
Jetzt zieht Ihr der letzte AG 600 Euro von dem Urlaubsgeld wieder ab.
Dass das Urlaubsgeld anteilig der genommenen Urlaubstage jetzt zurück gezahlt werden muß, habe ich verstanden.
Jedoch erscheint es mir sehr hoch , daß Ihr nun auf einen Schlag 600 Euro bei diesem Gehalt abgezogen werden.
Ich versuchte mich im internet zum Thema Lohnpfändungsvorschriften schlau zu machen, leider ist mir dieses nicht gelungen.
Ich suche halt eine Aussage darüber, wieviel Prozent der Arbeitgeber einbehalten darf.
Man Müß noch wissen, dass meine Tochter einen eigenen Haushalt führt und die Wohnung alleine bewohnt.

Können Sie mir bitte eine Antwort zukommen lassen.
Toll währe es wenn ich heute noch was erfahren könnte, da ich heute Abend noch mit meiner Tochter zu dem alten AG gehe um Ihr Arbeitszeugnis einzufordern.

Besten Dank
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nutzung von Justanswer. Ich benötige weitere Angaben, um Ihre Anfrage beantworten zu können.

Welche genaue Regelung wurde im Arbeitsvertrag im Hinblick auf das Urlaubsgeld vereinbart? Ist dort ein Rückforderungsrecht des Arbeitgebers geregelt, wenn der Mitarbeiter vorzeitig ausscheidet?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Soweit ich weis, ist dieses nicht geregelt.

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX weitere Mitteilung.

Ein Rückforderungsanspruch im Hinblick auf das Urlaubsgeld besteht nur dann, wenn vertraglich vereinbart worden ist, dass die Fälligkeit des Urlaubsgeldes an gewisse Zeitpunkte bzw. an den genommenen Urlaub gebunden ist.

Ebenso hat sich der Arbeitgeber ein Rückforderungsrecht für den Fall des vorzeitigen Ausscheidens vertraglich vorzubehalten, um hier überhaupt eine Rückforderung geltend machen zu können.

Ebenso wäre hier die Höhe zu bestreiten. Bei einem Jahresurlaub von 26 Tagen und einem Urlaubsgeld von 900 € ergibt sich ein Urlaubsgeld in Höhe von 34,62 € täglich. Bei 14 genommenen Urlaubstagen hat Ihre Tochter dementsprechend einen Urlaubsgeldanspruch in Höhe von 484,68 €. Es wäre also nur ein Betrag von 415,32 € überzahlt.

Gibt es allerdings eine Rückzahlungsklausel im Vertrag, so ist der Arbeitgeber tatsächlich berechtigt, die Überzahlung mit dem letzten Gehalt zu verrechnen.

Bitte fragen Sie gerne nach, wenn noch Unklarheiten bestehen. Ich freue mich über eine positive Bewertung von Ihnen, wenn ich Ihre Frage bereits abschließend beantwortet habe.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Eigentlich lautete mein Frage aber,


 


Ich versuchte mich im internet zum Thema Lohnpfändungsvorschriften schlau zu machen, leider ist mir dieses nicht gelungen.
Ich suche halt eine Aussage darüber, wieviel Prozent der Arbeitgeber einbehalten darf.
Man Müß noch wissen, dass meine Tochter einen eigenen Haushalt führt und die Wohnung alleine bewohnt.


 


Entschuldigung für den fall das dies nicht ersichtlich war.

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX weitere Mitteilung. Selbstverständlich muss der Arbeitsgeber die Pfändungsfreigrenzen des § 850 c ZPO einhalten. Pfändungsfrei ist hier ein Einkommen von mindestens 1.029 €.

Er kann also nur den Betrag verrechnen vom Einkommen, der den Pfändungsfreibetrag von 1.029 BGB überschreitet.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung: Rechtsanwältin
RA_UJSCHWERIN und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
,Hallo Frau Schwerin,1.ist dies die Klausel (s.Unten,die dem AG erlaubt das Urlaubsgeld zurück zu verlangen?2. Wurde das Urlaubsgeld in voller Höhe abgezogen. Abgezogen wurde es allerdings auf der Lohnabrechnung vom Netto.Soll heißen, Brutto bekam meine Tochter im Mai 970 Euro macht Netto 515,87 Eurodiese 515,87 Euro wurden Ihr allerdings in der Septemberabrechnung vom Netto abgezogen, versteh ich nicht, inwieweit wurde da die Rückzahlung an die Sozialkassen berücksichtigt.Unter Gratifikation steht,a)Die Zahlung von etwaigen Gratifikationen, mit denen ausschließlich die erbrachte Arbeitsleistung honoriert wird, erfolgt stets freiwillig mit der Maßgabe, dass auch durch eine wiederholte Zahlung kein Rechtsanspruch der Arbeitnehmerin weder dem Grunde noch der Höhe nach, weder für die Vergangenheit noch für die Zukunft begründet wird.b) Etwaige Sonderzahlungen (z.B. Boni, zulagen) mit denen auch die erbrachte Arbeitsleistung honoriert wird erfogt stets unter dem Vorbehalt des Widerrufs.Der Widerruf kann ausgeübt werden, wenn ein dringendes betriebliches Erfordernis vorliegt, insbesondere, wenn der Jahresgewinn des Ag unter .....Prozent des jahresumsatzes sinkt. ( Keine Prozentangabe vermerkt)
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

gerne nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung.

Es ist erstens nicht zulässig, dass das gesamte Urlaubsgeld hier Ihrer Tochter in Abzug gebracht wird. Der Gehaltsabrechnung ist unbedingt zu widersprechen!

Aus der Klausel im Arbeitsvertrag geht auch nicht hervor, dass das Urlaubsgeld an besondere Fälligkeiten geknüpft ist ebensowenig hat sich der Arbeitgeber ein Rückforderungsrecht für den Fall des Ausscheidens des Mitarbeiters vorbehalten, so dass hier ein Rückforderungsanspruch nicht besteht.

Fordern Sie daher den Arbeitgeber auf, den Betrag in Höhe von 515,87 € zu bezahlen. Zahlt er nicht freiwillig, erheben Sie Klage vor dem Arbeitsgericht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Schwerin!


 


Ich hatte gar nicht mehr gehofft, dass Sie mir auf meine erneute Frage hin antworten,


 


Vielen Dank dafür.


 


Der AG war zum gestrigen Zeitpunkt nicht einsichtig und will die Situation heute mit seinem Anwalt noch einmal klären.


 


Ich hoffe immer noch, dass die Sache nun friedlich geklärt wird.


Hier geht es nur um 500 EURO, allerdings ist dies für meine Tochter sehr viel Geld.


 


Ich möchte mich noch einmal recht herzlich für Ihre umfangreiche Information bedanken und habe auch schon Werbung betrieben.


 


Beste Grüße


 


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Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.
Werte Fragestellerin,

selbstverständlich stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung und es freut mich sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

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