So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Text: Sehr geehrte Damen und Herren,ich weiß nicht was ich

Kundenfrage

Text:
Sehr geehrte Damen und Herren,ich weiß nicht was ich tun kann bitte geben Sie mir einen Rat.

Zum Sachverhalt:

Letzte Woche Dienstag kam es mit meiner Lebensgefährtin zum Streit wobei es um Ihre leibliche Tochter (9) ging wir leben mit 3 Kindern (2 davon sind während unserer Beziehung enstanden) und eine Tochter hat meine Lebensgefährtin mitgebracht.
Wir leben jetzt seit ca 6 Jahren zusammen und ich habe mich stehts bemüht , meine Stieftochter wie mein eigenes Kind zu behandeln, jedoch war dies nicht immer möglich, da sie mich nie akzeptierte, ganz schlimm war ihr Verhalten in der Regel aller 2 Wochen wenn sie vom Wochenendbesuch ihres leiblichen Vaters wieder nach Hause kam, dann beschimpfte und beleidigte sie mich, zeigte auch keinerlei Respekt, dieses führte mit meiner Lebensgefährtin heufig zum Streit, der jedoch immer wieder beendet wurde. Nun zum besagten Dienstag. Es war morgens 7 Uhr , meine Stieftochter zeigte wieder mal keinen Respekt und beschimpfte mich aufs heftigste. Daraufhin wurde ich lauter und das brachte meine Lebensgefährtin dazu, mich ca. 1 Stunde lang vor den Kindern anzuschreien und mich zu beschimpfen, sie gibt seit Jahren stehts nur mir die Schuld dafür daß das Verhältnis und der Umgang mit mir und ihrer Tochter nicht funktioniert.Jedenfalls habe ich sie mehrfach aufgefordert nicht vor den Kindern rumzuschreien, es wurde immer schlimmer, dann platzte mir der Kragen und ich wollte beide vor die Tuer setzen, als ich die Tuer öffnete lief gerade eine Nachbarin am Haus vorbei und bekam den Streit natuerlich mit, meine Lebensgefährtin nutzte diese Chance und sagte ihr , sie solle doch die Polizei rufen und ging mit ihr zu deren Haus. Ich schloss die Tuer und begann mit meinen Kindern zu frühstücken und sie abzulenken von diesem Theater. Plötzlich klingelte es und es standen 2 Polizeibeamte vor der Tuer, ich bat sie herein und sie fragten nach meiner Lebensgefährtin, ich sagte ihnen sie sei bei der Nachbarin und ein Beamter fragte mich was los war, ich erzählte ihm den Sachverhalt , der andere Beamte ging zur Nachbarin und meiner Lebensgefährtin. Nach ca. einer Stunde kamen dann die Beamten nochmals auf mich zu und sagten ich haette jetzt 10 Minuten Zeit meine Sachen zu packen und werde für 10 Tage des Hauses verwiesen weil meine Lebensgefährtin sagte, ich haette sie und ihre Tochter geschlagen ( mein ganzes Leben hab ich noch nie einem Kind oder einer Frau weh getan), sollte ich mich weigern, nehmen sie mich in Gewahrsam.
Ich also meine Sachen ( das Notwendigste) gepackt und bin losgefahren. Nach 2 Tagen nun habe ich mit meiner Lebensgefährtin telefoniert (sie hat mich angerufen)und sie erlaubt mir nun, ich könne noch ein paar Sachen die ich benötige abholen.
Weiterhin sagte sie mir, die Beamten hätten ihr gesagt, sie soll die 10 Tage nutzen und einen gerichtlichen Beschluß zu erwirken, daß ich nie wieder heim darf und das mir das Erziehungsrecht entzogen wird.
Was soll ich nur tun , bitte helfen Sie mir

Vielen Dank
MfG
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ich kann Ihnen nur dringend empfehlen, unverzüglich einen Fachanwalt für Familienrecht mit Ihrer Vertretung zu beauftragen.

Ihre Lebensgefährtin beabsichtigt offenbar einen Antrag nach dem Gewaltschutzgesetz zu stellen, wonach Sie dann tatsächlich auf Dauer nicht in die Wohnung zurückkehren können.

Das Sorgerecht werden Sie aufgrund des Vorfalles für Ihre gemeinsamen Kinder mit Sicherheit nicht verlieren. Es wäre aber auch eine Regelung über den Umgang von Ihnen zu Ihren Kindern zu treffen.

Es wäre zudem von Vorteil, wenn Sie diesbezüglich beim Jugendamt vorsprechen. Es ist immer positiv, wenn man unaufgefordert dort erscheint und die Sachlage aus der eigenen Sicht schildert.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne können Sie Nachfragen stellen. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz