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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1411
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
49776616
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Hallo, ich weiss ich habe sehr wenig Chancen, vermutlich gar

Kundenfrage

Hallo, ich weiss ich habe sehr wenig Chancen, vermutlich gar keine. Ichn und meine Mutter wurden in der Kindheit schwer misshandelt. Das Problem ist nur, das ist 40 Jahre her. Allerdings haben die seelischen Mißhandlungen bis heute bestand. Durch diese Kindheit habe ich mich auch sehr negativ entwickelt und griff später auch zu Drogen. Genau zu dieser Zeit suchte mein Vater den Kontakt zu
mir und wollte dass ich mit ihm zum Notar gehe und auf meine Erbrechte verzichte. Dafür wolle er mir dann eine Wohnung kaufen und all meine Schulden bezahlen. Ich tat dies und bekam nichts dafür. Ich ging 14 Jahre später vor Gericht und hatte aber keine Chance. Mein Anwalt plädierte auf
Verwerflichkeit. Die Tatsache mit den Drogen liess er aussen vor, da dieses wie er meinte nicht so
gut sei. Heute bin ich 52 Jahre alt, habe 2 Kinder im Alter von 18 und 15 Jahren und ich war immer
ein guter Vater. Den Kindern hat es an nichts gefehlt. Allerdings versucht mein Vater noch heute auf
meine Kinder Einfluss zu nehmen und rückt mich immer wieder in schlechtes Licht. Ach ja, bei dem Streitwert ging es unter anderem auch um ein Grundstück im Wert von ca 18 Mio Euro. Dort war ich ursprünglich auch als Nacherbe eingetragen. Auch der Nacherbeeintrag wurde gelöscht, vermutlich durch den Verzicht beim Notar. Ich will einfach nichts unversucht lassen, darum wende ich mich hier an diese Seite. Kann ein Mensch sein Leben lang mit solchen Machenschaften durchkommen. Er wollte sogar nach der Trennung von meiner Mutter, diese ermorden lassen. Dafür gibt es noch lebende Zeugen, dieses habe ich auch erst vor ein paar Jahren erfahren.
Kann ja nichts schaden mal hier zu posten, danke XXXXX XXXXX die Mühe!
Robert Buckl XXX@XXXXXX.XXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchende,

 

da die Angelenheit lange her ist und wohl kaum Beweise vorhanden sind, ist es in der Tat nahezu unnmöglich. Sie hätten allenfalls versuchen können, den Erbverzicht wegen arglistiger Täuschung anzufechten, da Ihr Vater Ihnen vorgetäuscht hat, einen entsprechenden Ausgleich zu schaffen. Dieser hätte direkt in den Vertrag damals aufgenommen werden müssen. Leider sind aber auch die Fristen für eine solche Anfechtung bereits lange abgelaufen.

 

Was die Äußerungen gegenüber Ihre eigenen Kinder angeht, hätten Sie ggf. einen Unterlassungsanspruch gegen Ihren Vater. Sie in ein "schlechtes Licht" zu rücken ist hierfür jedoch nicht ausreichend. Sollte er jedoch Tatsachen über Sie verbreiten, die nachweislich unwahr sind, wäre der Unterlassungsanspruch gerechtfertigt.

 

Sofern Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflich um eine positive Bewertung.

 

Mit freundlichen Grüßen,

K.Nitschke

Rechtanwältin