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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6471
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Guten Tag. Ich habe mich als Freiberufler versehentlich bei

Beantwortete Frage:

Guten Tag.
Ich habe mich als Freiberufler versehentlich bei der Firma www.mega-einkaufswelten.de registrieren lassen und habe 3 Tage später eine Rechnung über 288 Euro für das erste Jahr bekommen, Mindestvertragslaufzeit 2 Jahre. Ein Widerrufsrecht wurde mir nicht zugestanden, da das Angebot nur für Gewerbetreibende und Freiberufler gilt, eine Vertragsstornierung aus Kulanz wurde nicht akzeptiert. Gibt es eine Möglichkeit, aus dem Vertrag herauszukommen oder muß ich 2 Jahre jeweils 288 Euro zahlen?
mit freundlichen Grüssen
Wolfgang Rinck
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

war Ihnen durch einen auf der Seite vorhandener Hinweis bekannt, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrte Frau Grass,


auf der Seite soll ein Hinweis gewesen sein, dass das Angebot kostenpflichtig ist. Ich habe ihn aber leider übersehen.


Mit freundlichen Grüßen


Wolfgang Rinck

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst gilt, dass das bei Fernabsatzgeschäften grundsätzlich geltende gesetzliche Widerrufsrecht gemäß §§ 312b und d BGB Gewerbetreibenden inicht zusteht.

Sollte ein Hinweis auf die Kostenpflicht nicht vorhanden gewesen sein, können Sie Ihre Vertragserklärung wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten und den Vertrag damit "beseitigen". Fehlt nämlich ein Hinweis auf die Kostenpflicht so täuscht der Anbieter gezielt über einen für den Vertragsschluss wesentlichen Umstand.

Aber auch wenn ein Hinweis vorhanden gewesen ist und Sie irrtümlich eine verbindliche Anmeldung getätigt haben, so können Sie Ihre Erklärung ebenfalls anfechten und zwar wegen Irrtums.

Am besten setzen Sie sich mit der Firma schriftlich per Einschreiben in Verbindung und fechten die Vertragserklärung sowohl wegen Irrtums, als auch wegen arglistiger Täuschung an.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Bei Unklarheiten stellen Sie bitte beliebig oft Nachfragen. Stellen Sie Ihre Rückfragen bitte nicht über die Smilies, sondern „dem Experten“ antworten. Halten Sie die Frage für nicht beantwortet, fragen Sie bitte beliebig oft nach.

Bestehen keine Nachfragen, bewerten Sie bitte die erteilte Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass


S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bestehen noch Unklarheiten ? Ansonsten darf ich um Bewertung der Antwort bitten.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass