So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

WEG-Recht

Kundenfrage

WEG-Recht
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.


Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs-und Grundeigentümerverbandes
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr RA. Schiesel,


 


diese Frage habe ich bereits einmal gestellt, konnt jedoch die Miteigentümer bisher nicht wirklich zufriedenstellen.


Frage: Es geht um ein Haus aus den 1950 Jahren welches als Mietshaus erstellt wurde und in den 90iger Jahren zu einem mit Teilungserklärung umgewandelten Haus in Teilen verkauft wurde.


 


Nun sind sehr viele Jahre herum und es wird die Frage in den Raum gestellt, Zu einer Wohnung gehört lt. Teilungserklärung ein Pkw-Stellplatz im Freien, welcher jedoch nie hergestellt wurde.


Das dieser Stellplatz hergestellt werden dar, steht außer Frage, wer jedoch für die Kosten aufkommen muss ist bisher weiterhin nicht sauber geklärt.


 


MfG aus Brackenheim


Lothar Schmidt


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Darf ich Sie höflich fragen:

Wer hat die Wohnung verkauft?

Wann wurde die Wohnung verklauft?

War bei der Beurkundung klar, dass der Stellplatz nicht exisiert?
Wird in der Kaufvertragsurkunde der Stellplatz erwähnt?

mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die Wohnungen wurden vom damaligen Eigentümer aller Wohnungen verkauft.
Im Notariellen Kaufvertrag wurde der Stellplatz wie mir bekannt ist erwähnt und auch in der Teilungserklarung bzw. Teilungsplan aufgeführt.


MfG


Lothar Schmidt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nachricht.

In diesem Falle ist der Verkäufer, also der damalige Eigentümer verplichtet, aufgrund der notariellen Urkunde dem Käufer und Wohnungseigentümer das Eigentum beziehungsweise Sondernutzungsrecht am Parkplatz zu verschaffen.

Kann der Verkäufer dies nicht, weil kein Parkplatz existiert, so ist er verpflichtet, den Parkplatz auf seine Kosten herzustellen oder nach § 280 BGB Schadensersatz zu leisten.

Der Wohnungseigentümer hat daher einen Anspruch gegen den Verkäufer der Wohnung.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt




Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die alteigentümer sind nicht mehr greifbar.

Muss nun die Eigentümergemeinschaft für die Herstellung aufkommen oder der jetzige Eigentümer und warum?

Gibt es hierz möglicherweise vergleichbare Gerichtsurteile.

 

MfG
Lothar Schmidt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn die Alteigentümer nicht mehr greifbar sind kommt es meiner Ansicht darauf an, ob es sich bei dem Stellplatz um Sondereigentum handelt oder um Gemeinschaftseigentum mit Sondernutzungsrecht für den Wohnungseigentümer.

Soweit es sich um Sondereigentum des Wohnungsinhabers handelt ist dieser für die Kosten selbst verantwortlich, was sich aus § 13 I WEG ergibt.

Handelt es sich dagegen um Gemeinschaftseigentum so muss nach § 13 II WEG die Wohnungseintümergemeinschaft die Kosten der Errichtung des Stellplatzes übernehmen.

Die Rechtsprechung hat entschieden, dass ein Stellplatz zwingend Gemeinschaftseigentum ist, so dass die Wohnungseigentümergemeinschaft die Kosten der Errichtung zu tragen hat.

Der Wohnungseigentümer hat also einen Anspruch gegen die WEG auf Herstellung des Stellplatzes.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Gibt es hierzu möglicherweise vergleichbare Gerichtsurteile.


 


MfG


Lothar Schmidt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja natürlich:
Zum Anspruch des Eigentümers auf die nachträgliche Errichtung hat das OLG Hamm (OLGZ 1989, 389)entschieden.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt