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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21604
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich arbeite bei einem privaten Pflegedienst. Ich besuche daher

Kundenfrage

Ich arbeite bei einem privaten Pflegedienst. Ich besuche daher fast täglich ein alte Dame mit der ich mich gut verstehe und die mir auch vertraut. Deshalb hat Sie mir auch einige private Geldangelegenheiten erzählt, wobei ich immer wieder betonnt habe das es mich nichts angeht. Auch Ihr Sohn mit dem die Dame sehr verstritten ist wohnt in dem selben Haus.
Heute hat der Sohn bei meinem Chef angeruf und behauptet er habe gehört wie ich seine Mutter um 100 Euro angebetelt habe. Dies entspricht in keinster Weise der Wahrheit. Wir haben uns schon um Geld unterhalten,das ist richtig, aber diese Aussage ist völlig gelogen.
Außerdem habe ich es nicht nötig bei einer alten Dame zu betteln wo ich doch sowiso weiß das Sie kein Geld besitzt. Was soll ich tun? kann ich den Sohn wegen Verleumdung oder übler Nachrede anzeigen?
Mfg
M.Lammel
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich gegen den Sohn vorgehen.

Zunächst einmal haben Sie einen zivilrechtlichen Unterlasungsanspruch, der darauf gerichtet ist, die Verbreitung der unwahren Tatsachenbehauptungen über Sie zu unterlassen.

Sie sollten von dem Sohn die Abgabe einer entsprechenden Unterlassungserklärung abfordern und ihm in Aussicht setllen, dass Sie - wegen drohender weiterer Rechtsverletzungen - ansonsten bei dem Amtsgerich eine einstweilige Verfügung erwirken werden. Die einstweilige Verfügung wird es dem Sohn unter Androhung einer empfindlich hohen Ordnungsstrafe - ersatzweise Haft - untersagen, weiterhin Unwahrheiten über Sie zu verbreiten.

Zudem haben Sie einen Anspruch auf Widerruf der ehrenrührigen Behauptungen. Sie können daher verlangen, dass eine Richtigstellung erfolgt, damit Sie rehabilitiert werden. Der Sohn hat Ihren Chef anzurufen und seine Behauptungen zu widerrufen.

Zugleich sollten Sie die Erstattung einer Strafanzeige für den Fall in Aussicht stellen, dass die Unterlassungserklärung nicht abgegeben wird und der Widerruf nicht erfolgt: Die über Sie verbreiteten unwahren Tatsachenbehauptungen erfüllen die Strattatbestände der üblen Nachrede (§ 186 StGB) und - soweit wider besseres Wissen behauptet - der Verleumdung (§ 187 StGB), wenn und soweit diese geeignet sind, Sie in der Meinung anderer herabzuwürdigen.

Hiervon ist nach Ihren Angaben aber auszugehen.

Sie sind daher auch berechtigt, als Opfer dieser Straftaten Strafanzeige zu erstatten.


Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Leider haben Sie soeben eine negative Bewertung abgegeben.

Korrigieren Sie dies bitte, nachdem ich Ihre Nachfragen beantwortet habe.

Bitte stellen Sie Ihre Nachfrage. Nutzen Siehierzu bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank!

Bitte stellen Sie Ihre Fragen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ich habe ein schreiben aufgesetzt und wollte Sie fragen ob ich das so wegschicken kann.



Sehr geehrter Herr Müller,


zu dem Vorfall am gestrigen Mittwoch 26.09.12 teile ich Ihnen mit, das ich zivilrechtlich gegen Sie vorgehen werde.
Ich habe Anspruch auf Widerruf der ehrenrührigen Behauptungen, und verlange von Ihnen eine Richtigstellung gegenüber meinem Chef Herrn Ochrana.
Ich erwarte von Ihnen die Abgabe einer entsprechenden Unterlassungserklärung und stelle Ihnen in Aussicht,
dass Sie - wegen drohender weiterer Rechtsverletzungen- ich beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen Sie erwirken werde.
Sollte der Widerruf nicht erfolgen sowie die Unterlassungserklärung nicht abgeben werden, erstatte ich Strafanzeige.
Die über mich verbreiteten unwahren Tatsachenbehauptungen erfüllen die Strafbestände der üblen Nachrede $186 StGB und -soweit wider besseres Wissens behauptet- der Verleumdung § 187 StGB.


Marion Lammel


 

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Das haben Sie ausgezeichnet formuliert! Ich habe dem nichts hinzuzufügen.

Sie können das Schreiben so dem Sohn zukommen lassen. Versenden Sie dieses möglichst als Einschreiben mit Rückschein, damit Sie einen Zugangsnachweis in Händen halten (roter Rückschein).


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr gern.

Alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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