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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19814
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, im November sowie im Januar

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

im November sowie im Januar machte ich mir einen Handyvertrag bei einem Mobilfunkanbieter. Da die Lastschrift nicht abgebucht werden konnte , da mein ehemaliger Arbeitgeber mich sporadisch bezahlte, setzte mir der Anbieter eine Frist bis zum 17 Juli 2012. Ich überwies den fälligen Betrag am 13 Juli, und es war erst am 18 Juli bei denen auf dem Konto, obwohl mir meine Bankberaterin sagte , das eine Überweisung via Online-Banking nur 24h bzw einen Bankarbeitstag dauern darf. Nun hat mir der Mobilfunkanbieter den Vertrag gekündigt, und ich wollte fragen, ob ich darauf bestehen kann, den Vertrag normal weiter zu zahlen ?

MFG

Leandro Meier
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit Sie den fälligen Betrag am 13.07. - und damit vier Tage vor Ablauf der Ihnen gesetzten Frist - überwiesen haben, können Sie auch Fortführung des Vertrages verlangen und die Kündigung des Anbieters zurückweisen.

Sie haben nämlich rechtzeitig die Überweisung veranlasst: Von der Erteilung des Überweisungsauftrages bis zur Gutschrift bei dem Empfänger vergehen nicht mehr als zwei Bankarbeitstage. Wie Ihnen die Bankmitarbeiterin mitgeteilt hat, verkürzen sich diese Zeiten im Bereich des Online-Bankings.

Auf diese Erfahrungstatsache einer maximalen Überweisungsdauer von zwei Bankarbeitstagen und auf die Auskunft der Bankmitarbeiterin mit ihrer besonderen Sachkunde durften Sie sich hier auch verlassen, so dass Sie die Überweisung auch rechtzeitig in Auftrag gegeben haben.

Sie sollten daher gegenüber dem Anbieter schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) der Kündigung des Vertrages unter Darstellung der vorstehend erläuterten Rechtslage widersprechen und auf einer Fortführung des Handyvertrages zu den bisherigen Konditionen bestehen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19814
Erfahrung: Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
ra-huettemann und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für Ihre schnelle und kompetente Antwort.


Eine Frage wäre da noch offen, unzwar war der 13.Juli ein Freitag und somit wären nur der 16.07(Montag) und der 17.07(Dienstag) als Bankarbeitstage anzusehen. Stehe ich trotzdessen im Recht, oder könnte da was zu meinem Nachteil gedreht werden?


 


MFG


 


Leandro Meier

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Das ändert nichts: Wenn Sie die Überweisung am Freitag, dem 13.07, veranlasst haben, so durften Sie auch darauf vertrauen, dass die Überweisung dem Empfängerkonto spätestens am Dienstag, dem 17.07., gutgeschrieben wird.

Sie sind daher auch unter diesen Umständen hier im Recht.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nochmals herzlichen Dank für Ihre sehr schnelle Antwort.


Habe es mit den gleichen Argumenten auch versucht, und Belege für meine Zahlung versendet, jedoch leitete o2 das dann weiter an ihr hauseigenes Inkasso-Büro , welcher ich die Sachlage auch geschildert habe, aber sich keiner einigen wollte.Jetzt sitze ich auf heißen Kohlen, und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, wenn z.B ein Mahnbescheid oder ein Brief vom Anwalt angeflattert kommt. Sollte ich die Sachlage dann erneut schildern, habe angst, angezeigt zu werden, weil ich nicht alles vorzeitig zahle, da ich eigentlich im Recht bin.


 


Danke


 


MFG


 


Leandro Meier

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das Verhalten des Anbieters ist aus meiner Sicht absolut nicht nachvollziehbar, denn Sie haben fristgerecht Zahlung geleistet, und dem Unternehmen ist kein Schaden entstanden.

Eine Strafanzeige müssen Sie keinesfalls befürchten, denn selbstverständlich haben Sie sich hier überhaupt nicht strafbar gemacht. Seien Sie diesbezüglich vollkommen unbesorgt.

Ein Mahnbescheid (oder Anwaltspost) kann Ihnen nur zugehen, wenn Sie noch Zahlungsrückstände haben.

Sollte es in dieser Angelegenheit Probleme geben, loggen Sie sich einfach wieder ein und melden sich erneut bei mir. Sie können dann natürlich in dieser Sache kostenlos nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,


 


in der Tat ist noch ein Teilbetrag offen, da beide Handy's finanziert wurden.Bei dem einen Handy sind es noch 360 € & bei dem anderen 405€ . Deswegen meine Angst nicht zu wissen was zu tun ist, wenn ein Mahnbescheid o. ein Anwaltsschreiben kommt.


 


MFG


 


Leandro Meier

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Dann setzen Sie sich am besten mit dem Anbieter in Verbindung. Stellen Sie dar, dass Sie die beiden Gesamtbeträge nicht auf einmal zahlen können. Teilen Sie mit, dass Sie aber selbstverständlich Zahlung leisten wollen, und schlagen Sie den Abschluss einer Ratenzahlungsvereinbarung vor. Bieten Sie zugleich schon eine konkrete Ratenhöhe an.

Der Anbieter wird hierauf eingehen, weil er auf diese Weise sicherer zu seinem Geld kommt, als wenn er nun ein für ihn kostenintensives Inkassoverfahren einleitet.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank.


 


Habe gerade mit dem Mobilfunkanbieter telefoniert und die Dame meinte, sie hätten die Kosten schon weitergeleitet, wohin wollte/durfte sie mir nicht sagen. Wenn ein Mahnbescheid kommt, soll ich trotzdem den Kontoauszug hinsenden bzw. Widerspruch einlegen mit einer Formulierung der tatsächlichen Abläufe, oder wie habe ich zu handeln ?


 


 


MFG


 


 


Leandro Meier

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, wenn Sie einen Mahnbescheid bekommen sollten, haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, mit dem Inkassodienst oder Anwalt eine Ratenzahlungsvereinbarung abzuschließen.

Sie sollten also jetzt zunächst abwarten. Sobald Sie eine Zahlungsaufforderung erhalten, verfahren Sie wie oben beschrieben, und schildern Sie Ihre wirtschaftliche Situation. Zur Glaubhaftmachung legen Sie dann Ihre Kontoauszüge bei. Dann wird es auch zum Abschluss einer Ratenzahlungsvereinbarung kommen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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