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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3495
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Wir sind 4 erwachsene Geschwister, in einer Erbengemeinschaft

Kundenfrage

Wir sind 4 erwachsene Geschwister, in einer Erbengemeinschaft mit jeweils ¼ des Erbes von unseren Eltern (wir haben alle entsprechenden Erbschein vom Nachlassgericht). Der gesamte Nachlasswert liegt unter 500K Euros (Bargeld, bebaute und unbebaute Grundstuecke).

Ich lebe in England, meine Geschwister in Deutschland, PLZ 79xxx, 717xx und 711xx – diese Wohnorte hatten wir alle nunmehr seit Jahren. Wir sind alle ueber die Jahre hinweg per Telefon und email in Verbindung geblieben, und haben uns mehrfach auch gegenseitig besucht. Wir sind alle erfahrene email-Benutzer und haben privaten Zugang zu PCs, Internet und Druckern.

Eine detaillierte Auflistung des Nachlasses wurde Anfang September 2012 per email von einer meiner Schwestern an die Geschwister , sowie an das Nachlassgericht, per email geschickt.

Leider hat sich ueber die letzten 2 Jahre das Verhaeltnis zwischen einer meiner Schwestern (“Schwester G”) und uns 3 anderen extrem negativ entwickelt. Der momentane Stand ist, dass die 3 anderen die Erbgengemeinschaft sobald wie moeglich aufloesen, und dann keinen weiteren Kontakt mit der Schwester haben moechten. Allerdings sind wir uns alle einig, dass wir alle die Aufloesung der Erbengemeinschaft als gemeinsames Projekt angehen.

Da wir alle Reisekosten und –zeit sparen moechten, sind sich alle Geschwister einig, dass wir erst mal per Telefonkonferenzen ueber unsere jeweiligen Ideen zur Aufloesung der Erbengemeinschaft reden, und uns dann physisch treffen, wenn wir z.B. Aenderungen zu Grundbucheintragungen persoenlcih vornehem muessen.

Dies klappt auch ganz gut zwischen 3 der Geschwister, aber Schwester G. weigert sich standhaft, an irgendwelchen Gespraechen teilzunehmen, wenn ihr die Auflistung des Nachlasses nicht in Papierform per Post zugeschickt wird. Als Grund fuehrt sie an, dass sie emails ihrer Geschwister zwar lesen koennte, aber sie hat sich entschlossen, dies nun nicht mehr zu tun. (Schwester G. unterichtet an einer Berufsschule, u.A. als Medienbeauftragte - - ist also mit PCs und email komplett vertraut).

Die 3 anderen Geschwister sehen die Forderung nach Papier- und Schneckenpost – Kommunikation als reine Schikane an, speziell da viele weitere Informationen schriftlich an alle Geschwister verfuegbar gemacht werden muessen. Traditionelle Briefe sind einfach nicht fuer dieses Projekt geeignet, waehrend email, Telefonkonferenzen und Teamwork-Technologie wie Google Drive geradezu ideal sind.

Die Frage: hat Schwester G. einen gesetzlichen Anspruch gegenueber ihren Geschwistern auf Kommunikation in Papierform (anstelle von email und online Dokumenten)? Wenn ja, wo kann ich die entsprechenden Details ueber diesen gesetzlichen Anspruch finden? Wenn nein, was koennen wir tun, um Schwester G. zu informieren, dass sie keinen solchen Anspruch hat?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Ist es richtig, dass deutsches Erbrecht zur Anwendung kommt und dem Fall zugrunde liegt ?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX schnelle Antwort - hoffentlich koennen Sie mir meine Kernfrage schnell beantworten!


 


Ja, sorry, haette ich sagen sollen - - der gesamte Nachlass ist in Deutschland, und das deutsche Erbrecht trifft zu 100% zu.


 


Gruss


Rose

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.

Nein, ein derartiger Anspruch besteht unter Miterben jedenfalls nicht. Hierfür gibt das Bürgerliche Gesetzbuch nichts her.

Es besteht ein Auskunftsanspruch der Miterben untereinander. Ein Miterbe kann aber nicht - rechtlich durchsetzbar - verlangen, dass ihm diese Auskunft in Papierform erbracht wird.

Wenn der eine Miterbe auf die übrigen Miterben nicht hört, böte sich an, nur für die Abfassung eines Schreibens einen Rechtsanwalt zu beauftragen, um dem Ganzen mehr Nachdruck zu verleihen.

Fragen Sie bitte nach, wenn weitere Unklarheiten bestehen.
RAKRoth und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Nachfragen ? Ich helfe gerne weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Herr Roth, nein, danke, XXXXX XXXXX sind beantwortet. Ich werde gleich auch noch die Bewerteung abschliessen!


 

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich wünsche Ihnen alles Gute !

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