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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22860
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag Der DJ spinnt immernoch, er will jetzt den Exklusivvertrag

Kundenfrage

Guten Tag
Der DJ spinnt immernoch, er will jetzt den Exklusivvertrag vorzeitig Kündigen und selbstständig seine sachen machen. Da er sich beinahe NIE an die Vereinbarten abmachungen hällt habe ich mir gedacht das er die abgemachte Konventionalstraffe bezahlt und er dafür sofort freigestellt wird.

Als ich Ihm das geschrieben habe sagte er mir das der Vertrag sowiso nicht gültig sei weil der Vertrag nicht von einem Notar beglaubigt wurde.....
Könnte ich Ihnen den Vertrag zusenden und sie würden das für mich überprüfen?

MfG Sandro Adamo
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das können Sie gerne machen. Senden Sie den Vertrag bitte an die in meinem Profil hinterlegte Mailadresse.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe Ihre Mail bisher noch nicht erhalten.

Alternativ können Sie auch die entscheidenden Passagen des Vertrages hochladen und hier einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe Ihre Mail erhalten und den Vertrag eingesehen.

Der Vertrag ist rechtswirksam abgeschlossen. Einer notariellen Beurkundung bedarf es zu seiner Wirksamkeit nicht.

Vielmehr ist der Vertrag - so wie er abgefasst und von beiden Seiten unterschrieben wurde - ohne weiteres rechtsgültig.

Der Vertrag leidet auch nicht an inhaltlichen Mängeln - insbesondere ist die in § 3 Ziffer 5 des Vertrages niedergelegte Vertragsstrafenklausel wirksam.

Sie können den Künstler daher auch nach dessen Vertragsverletzung in Anspruch nehmen.


Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ok supper
danke für die Antwort.

währe dies schlau wenn ich Ihm einen Brief aufsetzte das er uns die Konventionalstraffe bis tag x bezahlen muss, ansonsten wird der Exklusivvertrag weitergeführt bis am letzten Tag der vertragsdauer.


oder könnte ich dies besser lösen?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Sie können ihn schriftlich und unter Setzung einer Frist von sieben bis zehn Tagen zur Zahlung der Vertragsstrafe auffordern. Stellen Sie ihm zugleich in dem Schreiben in Aussicht, dass Sie die Vertragsstrafe bei ausbleibender fristgerechter Zahlung auf dem Rechtsweg durchsetzen werden.

Sie können ihm in dem Schreiben als Alternative selbstverständlich auch anbieten, dass er zur Meidung der Vertragsstrafe das Vertragsverhältnis vereinbarungsgemäß bis zum Ende der Vertragsdauer fortführt. Setzen Sie ihm auch insoweit eine Frist zur Rückäußerung von sieben bis zehn Tagen, und stellen Sie klar, dass Sie nach Ablauf der Frist die Vertragsstrafe notfalls gerichtlich durchsetzen werden.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Supper Danke für die Hilfe

nun habe ich noch die letzte frage
Wir wollten eigentlich die Gmbh gründen, haben uns aber entschieden die Gmbh erst auf januar 2013 zu eröffnen,
im vertrag mit dem DJ habe ich aber als anschrift
"troppolocco gmbh" genommen....

Ist das sehr schlimm?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, das nimmt der vertraglichen Vereinbarung nicht ihre Rechtswirksamkeit.

Aus dem Vertrag ergibt sich nämlich unmissverständlich, dass der Künstler Ihnen gegenüber in dem geregelten Umfang rechtlich verpflichtet sein soll. Die Bezeichnung GmbH als vertragsschließende Partei schadet nicht, denn aus den Umständen folgt, dass Sie Vertragspartei sind.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Gutenmorgen
Leider ist der Dj jetzt komplet abgehoben.
er hat den vertrag an diverse andere Personen gezeigt und hat mir geschrieben:
ich wiederspreche mich laut vertrag selber ( ich sei verpflichtet ihn zu promoten, ich habe ein video auf der Facebook labelpage gelöscht, habe ihm aber schon vor 2-3 monaten gesagt das ich auf der Page keine Promo von djs mache sonder wir auf der seite nur werbung für events sowie news vom Vorstand hinschreiben.

laut vertrag ziffer 3.2 ist es ihm untersagt den vertrag an dritte zu zeigen, er hat dies an eine Andrea geschickt und diese droht meiner Frau mit Anwälten etc etc.

Ich habe das gefühl das er dies den ganzen tag herumspricht und so die Leute auf seine seite ziehen will,
2 promoter von uns sind bereits abgesprungen und machen jetzt für Ihn Werbung.



Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Mit seinem Verhalten hat er erneut in schwer wiegender Weise gegen seine vertraglichen Verpflichtungen verstoßen, denn wie Sie schon feststellen, ist es ihm nach den klaren vertraglichen Absprachen untersagt, den Vertrag unbefugten Dritten zugänglich zu machen.

Sie sind hier berechtigt, sämtliche Schäden, die Ihnen durch dieses Verhalten entstehen, von ihm ersetzt zu verlangen. Dazu gehörtenetwa die von Ihnen erwähnten Promoter. Sollte es so sein, dass Ihnen hierdurch finanzielle Nachteile entstehen, so hat der Künstler Ihnen diese auszugleichen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag
Letzten Samstag haben wir mit dem DJ und seiner Neuen "Managerin" ein meeting gemacht. Die "Neue Managerin" will ihn ab sofort unter vertrag nehnmen. Als ich ihr gesagt hatte das wir dies nicht einfach so machen können, oder bessergesagt das wir dem DJ nicht die Konventionalstrafe bezahlen lassen möchten, hatte Sie mir gedroht das sie mich bei Diversen Veranstaltern schlecht machen will und ich somit meine andere djs nicht mehr verbuchen kann. Ich habe nur gelacht :)

Gestern hatte Sie einfach einem veranstalter angerufen und den veranstalter gestresst weil er Mir und dem DJ noch Gage auszahlen muss......
Es würde mich nicht verwundern dass ich nächstes mal nicht mehr bei dem Event eingeplant werde, weil Sie einfach meine Arbeit übernimmt.
Sie hatt aus meiner sicht gar keni Recht sich in diese angelegenheiten einzumischen.....

Am letzten gespräch habe ich erfahren das der DJ nicht aus Persönlichen gründen aus dem Management weggehen will sondern das Die andere Ihn abwerben will.

ich persänlich würde am Liebsten dem Dj die Konventionalstraffe bezahlen lassen.
Was kann ich machen damit die andere auch Ihre Strafe erhällt ?
Ich finde es Unfair das sie DJs aus einem exklusivvertrag rausnehmen will und mir gleichzeitig noch Droht.........

Danke für Ihre Hilfe
MfG Sandro Adamo

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die "neue Managerin" haftet Ihnen zwar nicht auf der Grundlage einer vertraglich vereinbarten Konventionalstrafe. Allerdings: Wenn die Managerin Ihnen den DJ gezielt abgeworben hat, so haftet sie Ihnen auf Schadensersatz.

Sie haftet Ihnen auch dann auf Schadensersatz, wenn Sie nun als Folge der von ihr verbreiteten Unwahrheiten und Gerüchte von den Event-Managern nicht mehr eingeplant werden sollten. Zudem können Sie die Managerin - notfalls gerichtlich - auf Unterlassung in Anspruch nehmen. Sie können verlangen, dass sie die Aufstellung und Verbreitung der unwahren Tatsachenbehauptungen über Sie unterlässt. Dies können Sie bei akuter weiterer Rechtsgefährdung auch über eine einstweilige Verfügung durchsetzen.

Soweit die über Sie aufgestellten und verbreiteten Tatsachenbehauptungen geeigent sind, Sie in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen und verächtlich zu machen, könnten Sie auch Strafaanzeige gegen die Dame erstatten. In Betracht kommen insoweit die Straftaten der üblen Nachrede (§ 186 StGB) sowie der Verleumdung (§ 187 StGB).


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt