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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19805
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich muss für mein frage etwas weiter ausholen. Ich hab

Beantwortete Frage:

Hallo, ich muss für mein frage etwas weiter ausholen. Ich hab mich bis vor kurzem viel um den Sohn einer bekannten von mir gekümmert. War mit ihm Fußball spielen, habe mit ihm zusammen geschlafen und gebadet, er hat die Wochenenden bei mir verbracht usw.. Jetzt kamen nach dem letzten Wochenende, wo er und seine Geschwister bei ihrem Vater waren, folgende Sachen auf. Ich solle ihn im Schlaf angefasst haben, solle gesagt haben "wenn du ein Mädchen wärst hätte ich Sex mit dir", solle ihn auch gezwungen haben mit mir zu baden und in einem Bett zu schlafen und solle ihn gezwungen haben zu mir Papa zu sagen. Das ist alles aber komplett haltlos. Ich habe so etwas nie getan und würde es auch nie tun. Das mit dem schlafen und baden kam immer von ihm und er hatte mich auch des Öfteren gefragt ob ich nicht außerhalb der Regel bei ihm schlafen könne. Ich habe auch diverse zeugen die das bestätigen können. Nun hatte ich ein Telefonat mit der Mutter, die das alles auch nicht glaubt, wo sie sagte das sie mich anzeigen müsse, bevor der Vater es tut und ihr die Kinder weggenommen werden.
Meine frage ist nun: muss ich irgendwas befürchten? Es gibt, da nie etwas vorgefallen ist, keinerlei Beweise. Es steht seine Aussage gegen meine, wobei ich Leute habe, inklusive der Mutter und ihrem neuen Freund, die meine Aussagen bestätigen können.

Ich weiß nicht wieso der junge auf sowas kommt und könnte nur mutmaßen wieso er das macht.

Wie gesagt wüsste ich gerne was auf mich zukommen könnte und wie warscheinlich es wäre.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zu Ihren Gunsten gilt die Unschuldsvermutung. Danach gelten Sie solange als unschuldig, wie es nicht anhand konkreter Beweismittel gelingt, Ihnen etwaige zur Last gelegte Straftaten auch nachzuweisen.

Soweit Ihnen daher ein strafrechtlich erhebliches Verhalten zur Last gelegt werden sollte, und soweit daraufhin tatsächlich ein Ermittliungsverfahren gegen Sie als Beschuldigter eingeleitet werden sollte, muss man Ihnen diese Taten auch anhand konkreter Beweismittel im Einzelnen unter Beweis stellen können.

Derartige Beweismittel, die den Schluss darauf zulassen würden, dass Sie tatsächlich die körperliche Nähe zu dem Jungen gesucht haben, kann ich aber nach Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht erkennen: Einzig die belastende Aussage des Jungen steht hier im Raum, die allerdings durch die Aussagen Ihrer Zeugen entkräftet werden können.

Wie vorerwähnt, wären die Strafverfolgungsbehörden aber im Falle eines Ermittlungsverfahrens in der vollen Beweispflicht, und es ist nicht etwa so, dass Sie Ihre Unschuld beweisen müssten.

Gelingt der Nachweis Ihrer Täterschaft nicht, so gilt der Grundsatz "in dubio pro reo" - im Zweifel für den Angeklagten (Beschuldigten). Das gegen Sie eingeleitete Ermittlungsverfahren muss dann gemäß § 170 Absatz 2 StPO eingestellt werden.

Bestehen daher keine anderen Beweismittel, die Sie der angeblichen Täterschaft überführen sollen als die Aussage des Jungen, so steht Aussage gegen Aussage mit der Folge, dass das Ermittlungsverfahren gegen Sie nach § 170 Absatz 2 StPO eingestellt werden müsste.


Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19805
Erfahrung: Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zu Ihren Gunsten gilt die Unschuldsvermutung. Danach gelten Sie solange als unschuldig, wie es nicht anhand konkreter Beweismittel gelingt, Ihnen etwaige zur Last gelegte Straftaten auch nachzuweisen.

Soweit Ihnen daher ein strafrechtlich erhebliches Verhalten zur Last gelegt werden sollte, und soweit daraufhin tatsächlich ein Ermittliungsverfahren gegen Sie als Beschuldigter eingeleitet werden sollte, muss man Ihnen diese Taten auch anhand konkreter Beweismittel im Einzelnen unter Beweis stellen können.

Derartige Beweismittel, die den Schluss darauf zulassen würden, dass Sie tatsächlich die körperliche Nähe zu dem Jungen gesucht haben, kann ich aber nach Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht erkennen: Einzig die belastende Aussage des Jungen steht hier im Raum, die allerdings durch die Aussagen Ihrer Zeugen entkräftet werden können.

Wie vorerwähnt, wären die Strafverfolgungsbehörden aber im Falle eines Ermittlungsverfahrens in der vollen Beweispflicht, und es ist nicht etwa so, dass Sie Ihre Unschuld beweisen müssten.

Gelingt der Nachweis Ihrer Täterschaft nicht, so gilt der Grundsatz "in dubio pro reo" - im Zweifel für den Angeklagten (Beschuldigten). Das gegen Sie eingeleitete Ermittlungsverfahren muss dann gemäß § 170 Absatz 2 StPO eingestellt werden.

Bestehen daher keine anderen Beweismittel, die Sie der angeblichen Täterschaft überführen sollen als die Aussage des Jungen, so steht Aussage gegen Aussage mit der Folge, dass das Ermittlungsverfahren gegen Sie nach § 170 Absatz 2 StPO eingestellt werden müsste.


Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei Unklarheiten gerne nach ("Antworten Sie dem Experten").

Bestehen keine Unklarheiten mehr, darf ich Sie höflichst um eine positive Bewertung ersuchen, so dass eine Vergütung für die Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich hoffe die eine positive Bewertung in der ersten Antwort reicht. Könnten sie mir vielleicht noch sagen was alles auf mich zukommt? War noch nie in dieser Situation. Muss ich jetzt jeder zeit damit rechnen von der Polizei abgeholt zu werden oder wie läuft das ab?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Sollte es tatsächlich zu einem Ermittlungsverfahren kommen, so wird Ihnen eine polizeiliche Ladung zur Beschudligtenvernehmung zugehen. Dieser müssen Sie ebenso wenig folgen, wie Sie Angaben zur Sache selbst machen müssen. Sie haben vielmehr ein umfassendes Schweigerecht.

Ich rate Ihnen auch dringend an, von diesem Schweigerecht Gebrauch zu machen und einen Anwalt aufzusuchen, wenn Ihnen eine Ladung zugehen sollte. Der Anwalt wird dann Akteneinsicht beantragen, um die gegen Sie bestehende Beweislage zunächst einmal zu sichten.

Erst aud dieser Grundlage sollten Sie dann gemeinsam mit Ihrem Anwalt eine schriftliche Einlassung zur Sache abgeben.

Sollte Ihnen also tatsächlich eine Ladung zugehen, so teilen Sie der Polizei mit, dass Sie nicht erscheinen werden und von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen. Teilen Sie mit, dass Sie sich zur Sache über Ihren Anwalt äußern werden.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Also läuft das alles über die Post ab und die stehen dann nicht auf einmal vor meiner Tür oder meiner Arbeitsstelle? Es sind halt heikle Anschuldigungen und ich möchte nicht das da ein Riesen Wirbel drum gemacht wird. Sobald die Anzeige gemacht wurde, müssten sie dieser ja erstmal nachgehen, oder sehe ich das falsch und es könnte von vorn herein schon passieren das quasi nichts passiert?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, Sie müssen nicht befürchten, dass die Polizei an Ihrem Arbeitsplatz erscheint.

Ihnen wird eine schriftliche Ladung zugehen, sollte es zu einem Ermittlungsverfahren kommen.

Wenn die Anschuldigungen völlig haltlos sind, kann es ebenso gut sein, dass der Sache gar nicht weiter nachgegangen wird. Sie sollten daher zunächst die weitere Entwicklung abwarten.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich danke ihnen vielmals. Nun kann ich wenigstens ein bisschen beruhigter in die Zukunft schauen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr gern geschehen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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