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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
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Mustermann ist jetzt online.

Hallo! Tat: 41km/h außerort´s in der 70er Zone zu schnell

Kundenfrage

Hallo!
Tat: 41km/h außerort´s in der 70er Zone zu schnell gefahren. 1. Monat Lappen weg? Wie hoch würde eine Geldstrafe sein ohne Abgabe des Führerscheins? Keine Vorstrafen bez. Punkte in Flensburg! Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass Sie einen PKW geführt und die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 41 km/h überschritten haben.

In diesem Fall sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 160,00 EUR und ein Fahrverbot von einem Monat vor. Sinn und Zweck des Bußgeldkatalogs ist, die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten bundesweit einheitlich zu gestalten. Ein Wahlrecht, eine höhere Geldbuße zu zahlen und dafür kein Fahrverbot zu erhalten, hat man grundsätzlich nicht.

In besonderen Fällen, also zur Vermeidung von unangemessenen Nachteilen für den Fahrer, kann vom Bußgeldkatalog abgewichen werden. Dies setzt die Mitteilung einer entsprechenden Tatsachen und Argumente durch den Fahrer bzw. dessen Anwalt voraus. Häufig erst in der Hauptverhandlung kann es dann gelingen, dass Fahrverbot gegen angemessene Erhöhung des Bußgeldes abzuwenden. Es ist dann keine Seltenheit, dass das Bußgeld zwei- oder dreimal so hoch ausfällt, wie es nach dem Bußgeldkatalog wäre; auch eine noch größere Höhe ist denkbar.

Soweit Sie auf Ihren Führerschein angewiesen sind (z. B. beruflich), ein Fahrverbot also abzuwenden ist, sollten Sie erwägen, sich anwaltlich vertreten zu lassen. Häufig erreicht ein Anwalt bessere Ergebnisse als der Betroffene selbst. Ggf. kann eine Rechtsschutzversicherung einstandspflichtig sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte gleich hier. Ansonsten bitte ich um Abgabe einer positiven Bewertung, da Sie so die Zahlung des von Ihnen bestimmten Einsatzes freigeben.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

haben Sie zu meiner Antwort noch eine Frage? Diese würde ich Ihnen gerne beantworten.

Anderenfalls möchte ich Sie bitten, meine Antwort - schon aus Gründen der Fairness - eine positive Bewertung abzugeben. Schließlich haben Sie unter Auslobung eines Einsatzes eine Beurteilung Ihres Sachverhaltes erbeten und diese auch erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)