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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Guten Morgen!Ich habe meiner Mutter vor ca 4-5 Jahren mein

Kundenfrage

Guten Morgen! Ich habe meiner Mutter vor ca 4-5 Jahren mein Moped verkauft. Ich habe ihr einen Schenkungsvertrag Unterschrieben, wobei ich sagen muss sie hat den Vertrag noch oder auch nicht. Da ich überredet wurde dies zu tun, möchte ich mein Moped einfordern, da es keinen anderen Weg zwischen mir und meiner Mutter gibt. Mit freundlichen Grüßen  Ps: Welche schritte sind jetzt zu tun bzw habe ich noch Chancen mein Moped zu bekommen? Habe keine Daten oder sonst mehr was vom meinem Moped wie komme ich an die Papiere?

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Haben Sie es ihr verkauft oder geschenkt?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das war ein Schenkungsvertrag

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Man kann die Schenkung widerrufen:

Schenkungen erweisen sich demnach als recht komplexe Rechtsgeschäfte, auch wenn dies im Alltag nicht deutlich wird und eher irrelevant ist. Die Vermögensübertragung durch eine Schenkung ist grundsätzlich dauerhaft bindend und lässt sich somit nicht so einfach widerrufen. Der deutsche Gesetzgeber hat diesbezüglich aber einige Situationen definiert, in denen die Voraussetzungen für die Rückgängigmachung einer Schenkung gegeben sind.

Gemäß § 528 BGB besteht somit die Möglichkeit zur Rückforderung der Schenkung wegen Verarmung des Schenkers. Kann dieser nach der Schenkung nicht mehr für seinen Lebensunterhalt sorgen oder seine Unterhaltspflicht erfüllen, kann die betreffende Schenkung also widerrufen werden. Im Zuge dessen kann der Schenker die Herausgabe des Geschenkes vom Beschenkten verlangen. Gleiches gilt auch bei grobem Undank. Legt der Beschenkte dem Schenker oder dessen nächsten Angehörigen gegenüber ein vollkommen unangemessenes Verhalten an den Tag, das als Undankbarkeit ausgelegt werden kann, besteht nach § 530 BGB innerhalb eines Jahres die Möglichkeit, die betreffende Schenkung rückgängig zu machen.

Besteht ein derartiger Rückforderungsanspruch muss der Schenker dem Beschenkten gegenüber eine Widerrufserklärung abgeben. Anschließend kann er den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung die Herausgabe des Geschenkes fordern und gegebenenfalls gerichtlich einklagen.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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