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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16436
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Wir wohnen in einer Erdgeschoßwohnung mit Garten. Unsere Obermieterin

Kundenfrage

Wir wohnen in einer Erdgeschoßwohnung mit Garten. Unsere Obermieterin (Eigentümerin) schüttelt dauernd ihre Teppiche, Putzlappen usw. über der Brüstung aus. Letztlich als wir beim Frühstück saße. Nachdem wir sie mehrfach ansprachen hat sie Ihre Taktik jetzt geändert und meint, dass sie das über ihrer BAlkongrundfläche dürfe. Wir sehen das anders zumal der Balkon nur ein Gitter hat und der Staub inkl. der Hundehaare trotzdem bei uns landet. Sie beruft sich nun auf ein Urteil aus KAssel AZ 432C1145/94, welches aus unserer Sicht hier nicht zutreffend ist und auch in den Kommentierungen bereits eingeschränkt war.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:



Ganz so wie die Dame meint ist es nicht.



Durch die Nutzung des Balkons nicht die Belange anderer Bewohner mehr als unvermeidbar beeinträchtigt werden.



Das Teppichklopfen, Ausschütteln von Decken, Blumengießen und alle Arten von Geräuschverursachung sind zu unterlassen, wenn hierdurch durch Rauch, Staub, Geruch oder Geräusche (Lärm) der Wohnbereich eines anderen Bewohners nicht nur unwesentlich beeinträchtigt wird.



Man bezeichnet dies als den privatrechtlichen Immissionsschutz ( § 906 BGB).



Gegen den jeweiligen Verursacher stehen sowohl dem Eigentümer als auch dem Mieter Abwehransprüche gegen den Verursacher zu (§§ 862, 907, 1004 BGB).



Es empfiehlt sich, sich in Fällen einer Beeinträchtigung bei dem Verursacher schriftlich zu beschweren, wobei er gleichzeitig zur Unterlassung aufgefordert werden sollte.


Das entsprechende Urteil ist das Urteil eines Amtsgerichts und nur für die Parteien des Verfahrens bindend


Es kommt stets auf den Einzelfall, nämlich das Ausmaß der Beeinträchtigung an


Wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte bitte ich um Mitteilung

gerne können Sie nachfragen













Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Diese Dinge sind immer hochemotional. Auch die Aufforderung zur Unterlassung bringt uns hier nicht weiter. Das haben wir probiert mit dem erwähnten Erfolg. Wenn das nicht hilft, bleibt letztlich nur der GAng zum Anwalt. Aber was dann? Das Klima wir nicht besser, wenn jemand so uneinsichtig ist. Letztlich steht man da offensichtlich vor einem unlöslichen Problem, zumal man nicht immer im Garten sitzt und alles mitbekommt.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
ehr geehrter Ratsuchender,


rechtliche Möglchkeiten haben Sie, aber die Sache zu befrieden ist natürlich etwas anderes





kann man das Problem nicht in der nächsten Eigentümerversammlung zur Sprache bringen


Gegenseitige Rücksichtnahme ist in einer WEG unerlässliche Voraussetzung


Das muss die Dame doch einsehen und nicht stur auf einem vermeintlichen Recht beharren.


Dies zumal Ihnen ja ein Anspruch auf Unterlassung zur Seite steht




wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um positive Bewertung

danke




wenn ich
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für den Bonus und alles Gute

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