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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26418
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe gemeinsames Sorgerecht mit meine Ex Frau. Sie will

Kundenfrage

Ich habe gemeinsames Sorgerecht mit meine Ex Frau. Sie will jetzt 80 km von mir mit unserer fast 10 jährigen Tochter zu Ihren neuen Partner ziehen. Sie ist schwanger von ihm und sind nicht verheiratet und gerademal knapp 1,5 Jahre zusammen. Ich bin seit 5 Jahren ebenso mit einer neuen Partnerin zusammen mit der ich verheiratet bin. Der Umgang zu meiner Tochter ist seit über 3 Jahren monatlich bei 50% oder sogar mehr.Schule, Familie und soziale Kontakte sind alle hier. Was kann ich nun machen??
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.


Sie geben an, dass Sie bereits das Jugendamt kontaktiert hatten.

Darf ich fragen, mit welchem Ergebnis?

Wie steht Ihre Tochter zum Umzug? Wenn Sie hier bei Ihnen ihr soziales Umfeld hat, möchte sie da nicht bei Ihnen bleiben?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Das Jugendamt hat mich gebeten noch mal mit meiner Ex Frau zu sprechen und falls das scheitert es zu kontaktieren.

Das Gespräch haben wir heute abend, glaube aber nicht sie umstimmen zu können.

Ihre Arbeitstelle hat sie auch hier.
Meine Tochter möchte nicht wegziehen wegen mir und meiner Frau, ihre Freunde, Familie, Tanzverein.Hat gesagt mdas sie dann zum Papa zieht. Meine Ex hat zu ihr darauf gesagt,das das Kind zur Mutter gehört und sie mit muss.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit keine Einigung mit Ihrer Frau (auch unter Zuhilfenahme des Jugendamts) zustande kommt, sollten Sie beim Familiengericht die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts beantragen.

Ausschlaggebend für die Übertragung ist allein das Kindeswohl.

Dabei muss berücksichtigt werden, dass das Kind bei Ihnen die gewohnte Umgebung hat, die Freunde, die Familie und Bekannten befindetn sich bei Ihnen. Hier geht Ihre Tochter ihren Freizeitaktivitäten nach. Dies sind gewichtige Punkte.


Beachtlich für die Findung des Kindeswohls ist jedoch auch der Wille des Kindes. Dieser ist bei einem 10 Jahre alten Kind beachtlich ( OLG Hamm FamRZ 2009, 1763, 1765).

Wichtig ist auch der Kontakt den Ihre Tochter bislang zu Ihnen hatte. Wenn Sie angeben, dass der Betreuungsschwerpunkt in der Vergangenheit sogar mehr bei Ihnen lag, so ist dies ebenso ein wichtiges Argument.

Wenn also die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf Siegerichtlich durchgesetzt werden müsste, dann haben Sie aufgrund der oben angesprochenen Argumente gute Chancen.

Wenn also die Mutter nicht einsichtig sein sollte, sollten Sie eine Auseinandersetzung vor dem Familiengericht nicht scheuen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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