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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich habe in einer Anklage nach 3 Wochen den Anwalt gewechselt.

Kundenfrage

Ich habe in einer Anklage nach 3 Wochen den Anwalt gewechselt. Streitwert: 102.000,00 Euro. Der Anwalt hat 2 Briefe an das Gericht verfasst. Es ist noch nicht zu einem Prozess gekommen. Ich erhielt eine Abschlußrechnung von 3.300,00 Euro. Ebenfalls habe ich schon vorgerichtliche Kosten von 1.700,00 Euro gezahlt. Ist der Anwalt in diesem Fall berechtigt, mir diese vollen Gebühren in Rechnung zu stellen, obwohl dieser das Verfahren nicht zu Ende gebracht hat.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


war der Anwalt bereits vor Klageerhebung für Sie tätig?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es ist eine Verteidigung und die vorgerichtlichen Kosten wurden von uns bereits bezahlt. Der Anwalt ist in diesem Fall seit 6 Jahren für uns tätig.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

handelt es sich hier um eine zivilrechtliche Angelegenheit oder eine Strafverteidigung?
Welche Gebühren wurden vom Anwalt abgerechnet?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Es handelt sich um eine zivilrechtliche Angelegenheit.


Geschäftsgebühr und Verfahrensgebühr 3.189,56 Euro, zuzüglich vorgerichtliche Kosten insgesamt ca. 2.800,00 Euro.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragestellerin,

die 3.189,56 € sind korrekt. Wie schlüsseln sich die weiteren 2.800 € auf?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Der neue Anwalt erhebt inklusive Gerichtskosten und sämtlichen Terminwahrnehmungen weniger.


Unsere Frage war: Ist der alte Anwalt berechtigt, die volle Summe zu berechnen, da er keinen Prozess geführt hat.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Verfahrensgebühr ist dann beim alten Anwalt in voller Höhe entstanden, wenn er im Verfahren tätig geworden ist bzw. einen Auftrag erhalten hat. Hier genügt bereits ein Schriftsatz an das Gericht.

Auch wenn der Anwalt den Prozess nicht weiterführt, bleibt die Verfahrensgebühr ungekürzt bestehen.