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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Hallo, kann ich in einem Insolvenzantragsverfahren gegen meine

Kundenfrage

Hallo,
kann ich in einem Insolvenzantragsverfahren gegen meine GmbH die Rücknahme beantragen,
die Steuerschulden belaufen sich auf rund EUR 3.900 , die GmbH hatte eine fruchtlose Pfändung, meine Firma ist jedoch eine GmbH & Co.KG, die KG hat keine Schulden, die KG hat eine Drittschuldnererklärung für die GmbH Schulden abgegeben, unabhängig davon kann ich auch sofort eine Teilbetrag von EUR 1 500,-- über die KG an das Finanzamt bezahlen

Gruß

wbs-electronic gmbh & Co.KG
GF : Jones Schloegl
email-adresse: wbs-electronic @datarossa.de
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

 

Sicherlich können Sie gegen den Insolvenzantrag des Finanzamtes Beschwerde bei dem Insolvenzgericht einlegen. Vorher sollten Sie aber versuchen hier eine Regelung mit dem Finanzamt zu finden unter Verwendung der vorhandenen Mittel. In der Regel ist bei einem Antrag gegen den Insolvenzantrag eine Verhandlung mit dem Finanzamt nicht möglich. Weiterhin sollte Sie sich zusichern lassen, dass bei Ausgleich der Steuerforderung der Antrag zurückgenommen wird, da hierzu keine Verpflichtung besteht auch wenn die Steuerschuld ausgeglichen ist.

 

Weiterhin sollten Sie prüfen, ob die GmbH durch den Insolvenzantrag nicht als Gesellschafterin ausscheidet und eine andere Komplemantärin hier eintreten muss.

 

Bevor Sie einen gegen den Insolvenzantrag vorgehen, sollten Sie daher mit dem Finanzamt in Verhandlungen treten, gleichzeitig aber auch eine neue Komplementärin (z.B. eine Unternehmergesellschaft) gründen.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

 

Mit besten Grüßen

 

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

mit geht es doch auch hierum:


 


Der BFH hat es bisher offengelassen, ob es wegen der einschneidenden Folgen einer Insolvenz für den Gemeinschuldner der Glaubhaftmachung eines Anordnungsgrundes für die erstrebte einstweilige Regelung überhaupt bedarf (BFH/NV 91, 787 m.w.N.). Um allen Zweifelsfragen entgegenzuwirken, sollte in einem entsprechenden Antrag vorsorglich auch hierzu vorgetragen werden. Denn eine einstweilige Anordnung kommt nur in Betracht, wenn die wirtschaftliche oder persönliche Existenz des Betroffenen durch die Ablehnung der beantragten Maßnahme unmittelbar bedroht ist. Die den Anordnungsgrund rechtfertigenden Umstände müssen über die Nachteile hinausgehen, die bei der Vollstreckung zu erwarten sind. Dabei dürften allerdings keine überhöhten Anforderungen an den Umfang der Darlegungen und deren Glaubhaftmachung gestellt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
die Antwort kann ich bei jeder Internetrecherche erhalten, mich interessiert eine fundierte Anwort auf : wenn Finanzamt den Antrag nicht freiwillig zurück nimmt : etwa als Schuldner einen Antrag auf die Zurückweisung des Gläubigerantrages,

oder. wie kann die KG darauf reagieren: in Form einer Bürgschaft oder Übernahme der Steuerschulden,

oder: Existenzgruende: Gefahr für die GmbH & Co KG in dieser Angelegenheit - ist dies ein Abweisungsgrund ?

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