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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Nun ich will erst einmal schildern was geschah und dann meine

Kundenfrage

Nun ich will erst einmal schildern was geschah und dann meine frage formulieren, vor ca 8 wochen hatte ich mit meinem früheren arbeitgeber eine verhandlung wegen betruges in 6 fällen. ich war damals in dessen firma als büroleiter angestellt.
die verhandlung selbst war eine pharse - keine zeugen oder die da waren, darauf wurde verzichtet. zwischen schlußwort und urteilsverkündung waren ca 30 sekunden - fast alles war wider der stpo. nun kam das schriftliche urteil. dort stand drin mein chef wäre mir hörig gewesen, ich sei geschäftsführer, wir hätten eine lebenspartnerschaft zum zeitpunkt der taten etc.etc.
dort stehen also sachen die jeglicher grundlage entbehren - ich bin z.b. hetero - und die auch nicht in der hauptverhandlung angesprochen wurden.
meine frage: kann ich diese aus den fingern gezogenen darstellungen - die zudem nie erörtert wurden oder zur sprache kamen aus dem text des urteils löschen lassen? wenn ja - wie muss ich vorgehen, damit ist nicht !!! das Rechtsmittel der berufung gemeint
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

einen Anspruch darauf, dass bestimmte Passagen aus dem Urteilstext gelöscht werden, gibt es nicht. Sie müssten die Berufung einlegen, damit der Tatbestand - um den geht es Ihnen wohl - neu festgestellt wird. Es müsste sich dann zeigen, ob die von Ihnen in Streit gestellten Textpassagen des Tatbestandes des Urteiles tatsächlich richtig vom Erstgericht aufgenommen worden sind. Einen Tatbestandsberichtigungsanspruch wie im Zivilrecht gibt es im Strafrecht nicht.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

das heißt - die kann sogar schreiben das ich in einer schwulen lebenpartnerschaft lebte?

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn das Gericht während der Verhandlung zu der Überzeugung gelangte, dass es so war, dann durfte das auch so in das Urteil. Wie gesagt hätten Sie über das Rechtsmittel der Berufung die Möglichkeit, den Tatbestand neu feststellen zu lassen.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.