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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10577
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Ab wann muss ein Lieferant eines Produktes, welches am Bau

Kundenfrage

Ab wann muss ein Lieferant eines Produktes, welches am Bau eingebaut wird, über Mängel angesprochen werden?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Eine Kontaktaufnahme macht naturgemäß nur Sinn, wenn Gewährleistungsansprüche angemeldet werden sollen.

Vorliegend geht es aber offensichtlich nicht darum.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Gewährleistung soll trotz bewiesen, klarer mangelhafter Verarbeitung aufgrund kleiner, aus unserer Sicht nicht relevanter Mängel auf uns, den Lieferanten abgewälzt werden

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der kleine und offensichtliche unerhebliche Mangel nicht von Relevanz für die Ansprüche der Gegenseite sind, dann besteht auch kein Anspruch.

Die nicht fachgerechte Verarbeitung führt regelmäßig zum Verlust der Gewährleistungsansprüche.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wir haben eine Abdichtungsbahn für den Brückenbau geliefert. Diese wurde eingebaut, was allerdings zu Blasenbildungen führte, als der Asphalt darüber aufgebracht wurde. Die Ursache dieser Blasenbildung besteht daraus, dass der Verarbeiter die Bitumenbahn nicht, wie absolut erforderlich, vollflächig und hohlraumfrei verschweißt hat. Über die Klebekraft gibt es Gutachten. Alle Normen der Klebekraft wurden eingehalten. Mit anderen Worten, wenn die Verschweißung fachgerecht ausgeführt worden wäre, hätte es auch keinerlei Mängel Anzeigen gegeben.
Jetzt steht ein Abriß mit der einzigen Begründung an, weil unser Produkt kleine Abweichungen in der Spezifikation (Polymer-Verteilung) hat. Nochmals, diese Tatsache ist für die schlecjhte Verarbeitung nicht ursächlich.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn ausschließlich die falsche Verarbeitung maßgeblich für die notwendigen Nachbesserungsarbeiten ist, dann besteht gegen Sie kein Schandensersatzanspruch.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Gibt es dazu einen Paragrafen, oder einen Präzedenzfall (Urteil)?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie AGB für Ihre Lieferverträge?

Ist dort etwas diesbezüglich geregelt ?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hab ich leider nicht zur Hand, bin nicht in meinem Büro, aber wie ist das mit einem Präzedenzfall?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Habe ich jetzt auch leider nicht zur Hand.

In der Regel sind aber bereits in den meisten AGB´s geregelt, dass die Gewährleistung bei fehlerhafter Verarbeitung ausgeschlossen sind.

Im übrigen fehlt es vorliegend auch am notwendigen Kausalzusammenhang.

Eine Schadensersatzpflicht kann nur bestehen, wenn der Mangel an Ihrem Produkt ursächlich war.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Zunächst vielen Dank. Wie kann ich ggf. nochmals Kontakt zu Ihnen aufnehmen?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
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