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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5107
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Guten Tag, ich brauche dringend Rechtsberatung zu einer unrechtmäßigen

Kundenfrage

Guten Tag,
ich brauche dringend Rechtsberatung zu einer unrechtmäßigen Kontopfändung.
Ich habe eine offene Forderung (erhaltener Vollstreckungsbescheid) am 2.8. an die unten genannten Anwälte bezahlt. Summe rund 200 Euro. Damit schien der Fall für mich erledigt. Gestern erfolgte dann eine Kontopfändung über rund 260 Euro. Mein Konto war im Dispo, mit dieser "Vormerkung" nun über dem Dispolimit. Als Folge hat die Bank bereits die Kreditkarte gekündigt, den Dispo über 2000 Euro ebenfalls. Ich kann weder abheben noch überweisen und rechne mit erheblichen Nachteilen, weil ich selbst bei Klärung Dispo etc. alles neu beantragen müsste und meine Chancen als Freiberufler bei neuer Prüfung eher schlecht stehen. Den Gläubiger rief ich noch gestern abend hat, über Nacht kam unten angefügte Mail. Wie muss ich jetzt vorgehen? Ich habe bezahlt, möchte sofortige Aufhebung der Pfändung erwirken und zudem gegen den Gläubiger bzw. die zuständige Stelle vorgehen. Die Antwort empfinde ich als Frechheit - nein, ich habe kein Verständnis - und muss mich sehr bemühen, darauf nicht ohne anwaltlichen Rat zu antworten. Zudem will ich Schadenersatz fordern. Bitte geben Sie mir einen Rat - Ort: Berlin.

Hier nun die Antwort des Gläubigers, der so tut, als wüsste er von nichts, obwohl er den Dienst nach dem Telefonat freigeschaltet hat, also sehen kann, dass ich tatsächlich bezahlt habe:
...
wie wir von unserer urlaubsvertretung erfuhren, meldeten sie sich am
Abend des 24.08.2012 bezüglich der gegen Sie ausgebrachten
Kontenpfändungen.

Leider hatten Sie in der Vergangenheit in keiner Weise auf unsere
Zahlungserinnerung reagiert, so dass er Vorgang am 14.06.2012 unserer
Rechtsanwalts- und Inkasso-Kanzlei übergeben wurde. Von dort aus
wurden dann auch die Kontenpfändungen ausgebracht, so dass wir selbst
keine Aussage zu offenen Gebüren, Verzugszinsen und Kosten im
Zusammenhang mit den Kontenpfändungen treffen können.
Eine Zahlung Ihrerseits ist bei uns nicht eingegangen, möglicherweise
aber in der Kanzlei. Wir haben daher Ihre Nachricht dorthin
weitergeleitet.

Bitte setzen Sie sich selbst telefonisch mit der Inkasso-Abteilung in
Verbindung, um weitere Informationen zu erhalten und die Angelegenheit
zu einem schnellen Abschluss zu bringen:

... Ihr Aktenzeichen
dort lautet "630/12".

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Kontenpfändungen u.U. erst
Wochen nach der Beantragung zugestellt werden und sich eventuell mit
einer Zahlung überschnitten haben können.

All dies wäre vermeidbar gewesen, wenn Sie auf den zuvor beantragten
Mahnbescheid / Vollstreckungsbescheid hin Zahlung geleistet hätten.
Ein nachvollziehbarer Grund zur Klage gegen uns ist für uns nicht erkennbar.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen,
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wann haben die den VB zugestellt bekommen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Jetzt kommt eine ganz schlechte Antwort - ich weiß es nicht genau.

Ich bewahre gezahlte Rechnungen nicht auf - ich weiß, bei sowas ein ungeheuerlicher Fehler. Ich sehe nur das Online-Banking mit der Buchung vom 2.8.

 

Nach der Zustellung hatte ich mir die 14-Tage-Frist vermerkt und schließlich gezahlt, da ich zuvor andere Zahlungen wie Miete etc. hatte.

 

Es war die Summe, die auf dem Bescheid stand - etwa 208 Euro, an die Kanzlei, die da mit Bankverbindung stand, die der Gläubiger auch nennt. Seine Mail klingt sehr scheinheilig - ich will da nicht anrufen und weitere Gebühren erfragen. Er soll die Pfändung aufheben.


Ob sich etwas überschnitten hat - theoretisch natürlich möglich, aber so eine Zahlung muss doch zugeordnet werden. Seit dem 2.8. habe ich nichts gehört, auch keine Post mit Hinweis auf eine Pfändung oder noch offene Gebühren. Bei der Pfändung auf dem Konto ist die Summe jetzt ja auch nochmals höher, neue angebliche Gebühren?

 

Der Gläubiger steht ja ganz offensichtlich mit der beauftragten Kanzlei in Kontakt, hat mitten in der Nacht die Mail geschickt mit dem korrekten Aktenzeichen etc. und zudem den Nutzer-Account freigeschaltet (es handelt sich um einen sinnlosen Telefondienst, den ich aber tatsächlich genutzt habe). Spricht aus meiner Sicht dafür, dass hier was schief gelaufen ist auf meine Kosten.

 

Kann es denn rechtens sein, noch zu pfänden, obwohl nachweislich bezahlt wurde? Da liegen ja drei Wochen dazwischen. Müssen Gläubiger bzw. Amtsgericht nicht benachrichtigt werden, wenn die Forderung bezahlt ist? Niemand ruft nach gebuchter Überweisung doch nochmal extra an...

 

Mich wundert es auch, dass ich keine Post zur Pfändung erhalten habe - erfuhr es gestern abend beim Telefonbanking völlig aus heiterem Himmel.

 

Hoffe, das hilft - sorry für das Durcheinander, ich bin sehr ängstlich, weil der Verlust meines Dispos und der Kreditkarte bedeuten würde, dass auch meine in wenigen Tagen eingehenden Gehaltszahlungen von der Bank weitgehend "geschluckt" würden. Auch habe ich Angst, dass mein Arbeitgeber kontaktiert wird wegen der Pfändung, die sich laut Bank ja jetzt auf das gesamte Konto mit Dispo bezieht.Die Bank bezieht sich einfach auf den Titel und glaubt mir natürlich nicht.

 

Soll ich vorsorglich ein P-Konto einrichten - eigentlich will ich das nicht, weil ich die Pfändung ja für unrechtmäßig halte. Aber kann ich das so schnell beweisen? Ein P-Konto bedeutet doch, dass der Arbeitgeber kontaktiert wird, oder? Viele Fragen - ich war noch nie mit so etwas konfrontiert.

 

Danke XXXXX XXXXX Grüße!

 

 

Es wäre nett, wenn Sie mir Antworten oder mir einen Berliner Kollegen nennen, den ich Montag früh aufsuchen kann. Bitte um Rückmeldung!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Es kam nur eine Rückfrage, seit Stunden keine Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Experte antwortet überhaupt nicht.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die eingeleitete Pfändung an sich war auch nach einer Zahlung durch Sie möglich. der Vollstreckungsbescheid, der die Voraussetzung zur Pfändung darstellt wird nicht automatisch unwirksam, sondern kann eben auch nach einer Zahlung als Vollstreckungs- bzw. Pfändungsbasis dienen. Im Übrigen dauert es manchmal einige Tage bis die Bank eine Pfändung dem Kontoinhaber mitteilt.

Dennoch hätten die Anwälte nach Zahlungseingang, den hätte man regelmäßig kontrollieren müssen, sämtliche Pfändungsmaßnahmen stoppen müssen. Es wäre jetzt zunächst erforderlich bei dem Amtsgericht, welches den Pfändungsauftrag erhalten hatte nachzufragen, wann dieser eingegangen und wann die Pfändung der Bank zugestellt wurde. Ist die Zustellung an die Bank weit nach Ihrer Zahlung eingegangen hätte der Gläubigervertreter nach Ihrer Zahlung genügend Zeit gehabt, um Vollstreckunsmaßnahmen zu stoppen.

Die Einrichtung eines P-Kontos, über die im Übrigen der Arbeitgeber nicht unterrichtet wird, macht eigentlich nur dann Sinn, wenn Sie weitere Pfändungen zu erwarten haben. Ansonsten sollten Sie zunächst die obig genannten Daten abklären und sich anschließend mit einen Rechtsanwalt zwecks Prüfung von Schadensersatzansprüchen in Verbindung setzen.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Bei Unklarheiten stellen Sie bitte beliebig oft Nachfragen. Ansonsten bewerten Sie bitte die erteilte Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Frau Grass,


 


danke für die Antwort - das gibt mir eine erste Orientierung, wie ich am besten vorgehe.


 


Ich habe ein paar Rückfragen:


 


1. Wie kann ich erreichen, dass die Pfändung schnellstmöglich aufgehoben wird? Den Gläubigern oder den genannten Anwälten eine Mail schicken, dass ich eine Aufhebung der Pfändung binnen 24 Stunden fordere? Ist das möglich? Ich möchte ja weder 14 Tage warten, bis die Herren ein zweites Mal das Geld kassieren, noch zusätzliche Wucher-Gebühren bezahlen. Die Mail der Gläubiger klang so, dass die Anwälte mir erklären wollen, das sei alles ganz normal und noch ein paar zusätzliche Gebühren aufdrücken. Welcher schriftliche Kontakt ist da richtig? Oder regelt das das Amtsgericht, wenn ich dort den Überweisungsbeleg vom 2.8. vorlege?


 


2. Sollte die Zustellung an die Bank weit nach der Zahlung eingegangen sein - was für Schadensersatzforderungen sind da möglich?


Wann erfolgen Schufa-Einträge bzw. ist ein evtl. bereits erfolgter Eintrag überhaupt rückgängig zu machen? Was ist mit geplatzten Daueraufträgen, vor allem aber mit der Sperrung aller Karten und Kündigung meiner Kreditkarte sowie meines Dispokredits?


 


3. Welche Rechte habe ich gegenüber meiner Bank? Ein P-Konto macht keinen Sinn, denn ich erwarte keine weiteren Pfändungen.


Allerdings teilte mir der Bankangestellte bereits mit, dass die Kreditkarte gekündigt wurde und ebenso der Dispokredit von 2000 Euro. In wenigen Tagen geht mein Gehalt auf dieses gepfändete Konto, das bedeutet dann, dass mir selbst nach einer Klärung der geringen Pfändungssumme kaum mehr Geld zum Leben bliebe - da die Bank ja alles auf einen Schlag einkassieren will und jeglicher Spielraum wegfällt.


Kann ich mich da - im obigen Fall, dass die Zahlung ja schon längst vorlag - irgendwie wehren?


Denn das bedeutet einen immensen Schaden, da ich für einen großen Auftrag im Herbst in Vorkasse gehen muss. Gleiches gilt für die Kreditkarte - ich glaube kaum, dass diese selbst nach einer Klärung wieder zur Verfügung steht.


Ich musste dafür als Freiberuflerin über ein Jahr lang regelmäßige Eingänge und eine absolut saubere Kontoführung vorweisen - bis ich den Dispo und die Kreditkarte erhielt. Jetzt ist alle Mühe umsonst gewesen.


 


Ein Rat zum Prozedere wäre hilfreich.


Danke XXXXX XXXXXöne Grüße!


 


 

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen möhte ich Ihnen wie folgt ausführen:

1. Ist die Forderung beglichen, können Sie zunächst der Bank die Zahlung nachweisen. Fordern Sie gleichzeitig die Anwälte unter Nachweis Ihrer Zahlung auf, das Konto freizugeben. Setzen Sie eine Frist und drohen Sie rechtliche Schritte an. Möglich ist auch beim Amtsgericht eine sog. Vollstreckungsgegenklage zu erheben und zu beantragen, dass die Pfändung für unzulässig erklärt wird. Hierzu bräuchten Sie grundsätzlich keinen Anwalt, sondern können die Klage mit Hilfe der Geschäftsstelle des AG einreichen.

2. Stellt sich heraus, dass die Pfändung noch hätte rechtzeitig gestoppt werden können (was der Gläubiger sofort nach Zahlungseingang hätte tun müssen) können Sie alle Ihnen entstandenen Schäden geltend machen. Sie können weiterhin entweder von den Gläubigern eine Entschuldigung fordern, die Sie dann der Bank vorlegen, dann dürfte man Ihnen aller Rechte wieder einrichten. Oder falls Sie per Gericht sptreiten müssen, legen Sie der Bank das obsiegende Urteil vor.
Grundsätzlich erfolgt bei einer Kontopfändung ein Schufaeintrag. War die Pfändung unberechtigt, können Sie selbstverständlich auch die Löschung aus der Schufa verlangen.

3.Die Bank wird, solange die Pfändung besteht den gepfändten Betrag an den Gläubiger abführen. Sollten Sie bei der Bank auch Schulden haben (Überziehung Konto) wird die Bank vermutlich solange kein Geld herausgeben, bis das Konto ausgeglichen ist. Insofern wäre es sicher ratsam, ein Konto bei einer anderen Bank einzurichten und die Zahlungseingänge umzuleiten.
Wenn Sie dies nicht wollen, sollten Sie umgehend die og. Vollstreckungsabwehrklage einreichen und zugleich einen Antrag auf einstweilige Verfügung zur vorübergehenden Einstellung der Zwangsvollstreckung stellen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5107
Erfahrung: Mehrjährige Berufserfahrung
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Frau Grass,


 


vielen Dank, XXXXX XXXXX so werde ich es machen. Eine letzte Fragerunde:


 


zu 1: Die Bank verwies ich bereits auf die vom betreffenden Konto getätigte Überweisung vom 2.8. - einen anderen Nachweis habe ich nicht. Die Bank glaubte mir nicht und verwies darauf, nur ausführend zu sein. Die Gläubiger werden sicher versuchen, noch angeblich offene Gebühren aufzulisten. Denn der überwiesene Betrag (exakt wie auf dem VB) ist geringer als der gepfändete (etwa 50 Euro mehr). Wie belege ich also schnell die vollständig erfolgte Zahlung - Hilfe vom Amtsgericht?


 


Die Aufforderung an die Inkasso-Anwälte: ..."Da ich die auf dem VB ausgewiesene Forderung am 2.8. vollständig beglichen habe (siehe Kontoauszug), fordere ich Sie hiermit auf, mein Konto binnen 24 Stunden, spätestens aber bis Dienstag 12 Uhr mittags freizugeben. Ansonsten bin ich gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten." Geht das so? Schicke ich das nur an die Inkasso-Anwälte oder auch den Gläubiger, der mir scheinheilig gemailt hat? Reicht eine Mail?


 


Ist es sinnvoll, mit einer Vollstreckungsgegenklage erst die Frist abzuwarten - oder hält doppelt gemoppelt auf jeden Fall besser - vor allem im Hinblick auf Schadenersatz?


 


Es scheint mir alles furchtbar kompliziert - ich spreche morgen also nochmal mit der Bank, schreibe den Anwälten, leite mein Gehalt um, prüfe beim Amtsgericht die Daten, erhebe Vollstreckungsabwehrklage und stelle einen Antrag auf einstweilige Verfügung. Furchtbar.


 


Kann ich mich im Zweifelsfall offiziell an Sie wenden - oder ist das aufgrund der Distanz unmöglich?


 


Danke XXXXX XXXXXüße!


 


 

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

1. Sicher ist die gepfändete Forderung geringer, da durch die Pfändung weitere Gebühren entstehen. Sie müssen diese Gebühren nur dann tragen, wenn die Pfändung unzurücknehmbar bereits vor Ihrer Zahlung erfolgte. Dies müssten Sie eben beim Amtsgericht abklären. In diesem Fall wird die Bank auch die Zahlung nicht anerkennen, da Sie ja "zu wenig" gezahlt haben. Ist der Gläubiger nicht bereit, der Bank die Erledigung mitzuteilen, müssen Sie gerichtlich dagegen vorgehen.

Ihre Aufforderung an die Anwälte reicht zunächst. Sie sollten allerdings vor Einleitung der gerichtlichen Schritte, wie gesagt, noch den Verlauf abklären und abwarten, wie die Anwälte bzw. das Inkasso reagiert. Schicken Sie dies an die Anwälte und ggf. das Inkasso gleichzeitig und vor allem entweder per Fax oder per Einschreiben, um einen Zugangsnachweis zu haben.

Das Procedere ist eigentlich nicht recht kompliziert:

1. Sie werden bei der Bank kaum weiterkommen. Können es aber versuchen.
2. Klären Sie beim Amtsgericht wann der Antrag eingegangen ist und wann das Gericht die Pfändung "erlassen" hat.
3. Schreiben Sie die Anwälte und das Inkasso an, setzen Sie Frist und fordern Freigabe des Kontos. Drohen Sie auch rechtliche Schritte an.
4. Reichen Sie Vollstreckungsgegenklage und gleichzeitig eine einstweilige Verfügung beim Amtsgericht ein.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Frau Grass,


 


ich war ja mit ihrer Antwort schon sehr zufrieden, jetzt hat sich die Sachlage gerade verändert:


 


Ich habe über die Bank erfahren, dass der Beschluss des Amtsgerichts auf den 3.8. datiert ist, also einen Tag nach meiner Buchung. Er war über rund 230 Euro, also eine Summe dazwischen.


Zugestellt an die Bank wurde er aber erst am 16.8.


 


Lässt das gerade noch hoffen? Kann ich also sofort die Aufhebung der Sperre verlangen bzw. klagen? Oder wird es dennoch Probleme geben wegen evtl. offener Gebühren?


 


Ich weiß, ich habe die Frage schon abgeschlossen, dennoch würde ich mich über eine Antwort sehr freuen. Ich bin ganz nervös.


 


Schöne Grüße!

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Beschluss vom 0.08. ist un d Ihre Zahlung am 02.08. erfolgte wird der Gläubiger die Pfändung bereits vor dem 02.08. beantragt haben, sodass Sie (leider) auch die Kosten zahlen müssen. Sie sollten daher die Differenz zwischen dem bereits gezahlten und dem gepfändeten Betrag sofort zahlen und dann den Gläubiger auffordern, die Sperre sofort aufzuheben.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ist die Pfändung denn dann trotzdem unrechtmäßig, da sie der Bank ja erst zwei Wochen später zuging? Kann ich also dennoch Klage einreichen bzw. Schadenersatz fordern? So ganz verstehe ich es leider nicht.


 


Jetzt also:


 


Differenz ausrechnen und einzahlen


Post an das Inkasso mit Frist zur Aufhebung der Sperre


und was genau beim Amtsgericht oder Anwalt? Gegenklage, Verfügung und Schadenersatz ja oder nein?


 


Tut mir leid, es ist für Laien schwierig.


Viele Grüße!


 

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zum Zeitpunkt der Beantragung der Pfändung war diese nicht zu beanstanden. Als die Pfändung erlassen wurde war die Forderung zwar bezahlt, aber es ist fraglich, ob der Gläubiger noch die Möglichkeit hatte diese zu stoppen, da zwischen Zahlung und Erlass der Pfändung nur ein Tag lag. Es ist eher wahrscheinlich, dass der Gläubier keine Möglichkeit mehr hatte, die Pfändung zu stoppen, was bedeuten würde, dass die Pfändung nicht zu beanstanden wäre.

Dennoch muss die Pfändung aufgehoben werden, sobald Sie den noch fehlenden Differenzbetarg bezahlt haben.

Also erst zahlen, dann auffordern zur Aufhebung, sollte dies nicht erfolgen, dann Klage. Schadensersatz wird der Gläubiger unter den gegebenen Umständen leider nicht leisten müssen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

 


Vielen Dank für die Geduld - damit ist das Kind dann wohl in den Brunnen gefallen. Oben schrieben Sie:


 


"Ist die Zustellung an die Bank weit nach Ihrer Zahlung eingegangen hätte der Gläubigervertreter nach Ihrer Zahlung genügend Zeit gehabt, um Vollstreckunsmaßnahmen zu stoppen."


 


Damit lässt sich hier nichts machen?


 


Ich danke Ihnen auf jeden Fall sehr!

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