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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6166
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

guten abend, ich habe ein anliegen, welches mir kopfschmerzen

Kundenfrage

guten abend, ich habe ein anliegen, welches mir kopfschmerzen bereitet.. seit 5 jahren droht und schikaniert mich meine schwiegermutter wo sie nur kann.. sie akzeptiert mich nicht als frau an der seite ihres sohnes.. wir haben seit einiger zeit den kontakt zu ihr abgebrochen.. weil sie einfach nicht aufgibt.. sie erfindet und verbreitet gerüchte, welche mich stark belasten.. durch die ich unter anderem meinen job verloren habe.. am samstag waren mein schatz und ich beim feuerwehrfest.. wo auch sie rumlief.. was mich nicht erfreut hat, ich aber recht lange ignorieren konnte.. garstige blicke bin ich ja bereits gewohnt.. doch als ein junges mädel auf mich zu kam, zu mir sagte: "du is das nicht deine schwiegermutter hier vorne am bierwagen?" "so in der art ne", war meine antwort darauf.. "die meint du stehst ständig unter drogen, genau wie jetzt auch.." das mädel war mir unbekannt, vielleicht höchstens 16/ 17.. dem aussehen nach zu urteilen.. wollte von mir koks oder speed haben.. ich wär fast explodiert.. es gibt leute, die dieses gerücht glauben.. das hat mich wütend gemacht.. ich habe mich total provoziert gefühlt und bin auf direktem weg zu "meiner schwiegermutter" hin und hab ihr 2-3 mal paar verpasst.. wurde in handschellen abgeführt, musste pusten und hatte 1,46 promille.. durfte nach angabe meiner personalien nach hause.. gestern kam die polizei und überreichte mir ein gefährdeschreiben.. sie und ihr lebensgefährte hätten mich angezeigt, wegen bedrohung, beleidigung und körperverletzung.. gut, ich habe aus der wut heraus auch unliebe worte zu ihr gesagt,. dass weiss ich.. und ein blaues auge hat sie auch davon getragen.. der polizzist meinte ich werde vorgeladen.. nun meine frage, mit welcher strafe muss ich hierfür im höchstfall rechnen? wie kann ich aussagen, dass das verfahren eventuell eingestellt wird? ich bin weder vorbestraft, noch in der vergangenheit gewalttätig geworden.. mit freundlichen grüssen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Möglicherweise kommen Sie mit einer Geldstrafe davon, eine Freiheitsstrafe gegen Bewährung kann meines Erachtens vermieden werden, ggf. können Auflagen (gemeinnützige Arbeit etc.) Ihnen erteilt werden.

Da Sie bisher nicht vorbestraft sind und noch ein Geständnis ablegen können, dürfte somit eher eine Geldstrafe in Betracht kommen, die sich nach Ihren Einkommensverhältnissen richtet.

Eventuell brauchen Sie nicht vor Gericht erscheinen, wenn ein Strafbefehl gegen Sie erlassen wird, der dann rechtskräftig würde, wenn Sie dagegen keinen Einspruch als Rechtsmittel einlegen.

Eine Verfahrenseinstellung dürfte aber meines Erachtens nicht in Betracht kommen, da es sich um mehrere Delikte handelt.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Bewertung meiner Antwort.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung – diese sind kostenlos. Stellen Sie diese nach Möglichkeit vor einer Bewertung.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

lieben dank erstmal......


also, kann ich das ganze nicht irgendwie schön reden um ungeschoren davon zu kommen?? ich beziehe 402euro alg1, 368euro kindergeld für die zwerge und 237euro unterhalt für meinen grossen.. und dies nur bis november.. dann falle ich in´s hartz iv und habe weder anspruch auf wohngeld, noch auf hartz iv, wegen dem einkommen von 1300euro meines partners.. wir leben zusammen und zählen als bedarfsgemeinschaft.. in welcher höhe fällt die strafe in etwa aus? kann ich die, auch auf meinen wunsch lieber abarbeiten, wie abzahlen?? wir haben 2 kredite zu laufen, in höhe von 156euro zusammen, eine miete von 539euro kalt, und etwa 150euro nebenkosten.. eine weitere frage noch, zählt das bei 1,4 promille als beleidigung und bedrohung? kann man das nicht als unzurechnungsfähig auslegen? ich wollte ihr ja nix böses.. das war halt aus der wut und provokation heraus.. und wenn es nur die körperverletzung wäre, welche sie angezeigt hat, dann hätte es zu ner einstellung kommen können oder wie? die is ja denn dann auch echt nicht doof.. was passiert, wenn ich die beleidigung und bedrohung verneine und abstreite? denn kann ich mich daran halt nicht mehr erinnern.,, bissen angedudelt war ich ja mit den 1,4 wirklich.. ich möchte wegen dieser frau keine strafe zahlen.. geld was ich eigentlich nicht über hab.. :-(

Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Unter diesen Umständen wird die Strafe nicht allzu hoch ausfallen.

In der Tat sollte der Alkoholeinfluss dazu beitragen, dass die Strafe geringer ausfällt.

Sie sollten zunächst Akteneinsicht beantragen - bei der Staatsanwaltschaft/Polizei -, um Näheres über die Beweismittel herauszubekommen.

Danach kann überlegt werden, ob ein Geständnis abgegeben werden soll bzw. inwieweit dieses reichen soll.

Auch eine Provokation kann die Strafe verringern.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Bewertung meiner Antwort.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung – diese sind kostenlos. Stellen Sie diese nach Möglichkeit vor einer Bewertung.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

nicht allzu hoch.. -heisst in etwa? besteht denn die möglichkeit, statt geld zu zahlen, lieber sozialstunden zu leisten? wie beantrage ich akteneinsicht? kann ich das jetzt schon tun? oder erst, nach der vorladung? fällt die strafe denn auch geringer aus, wenn ich die beleidigung und bedrohung abstreite? halt das ich mich an diese nicht erinnern kann? bin ich denn dann jetzt hiermit vorbestraft?


 

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
bitte um letztmalige beantwortung meiner letzten fragen!!!!!
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

als Ersttäter dürften Sie mit einer Geldstrafe von vielleicht ca. 50 Tagessätzen zu rechnen haben. Die tagessatzhöhe ist abhängig von Ihrem Einkommen. Das Nettoeinkommen wird durch 30 (Tage) geteilt. Wenn Sie also z.B. 1.000 EUR netto Arbeitslosengeld erhalten würde sich ein Tagessatz von 30 EUR und somit eine Geldstrafe von 1.500 EUR ergeben.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit entweder eine Ratenzahlung (nach Verurteilung mit der Staatsanwaltschaft) zu vereinbaren oder bei dieser einen Antrag auf Umwandlung der Geldstrafe in gemeinnützige Arbeit zu stellen.

Akteneinsicht kann zu jedem Zeitpunkt bei der Staatsanwaltschaft, die das Verfahren führt, beantragt werden. Allerdings ist dies nur durch einen Rechtsanwalt möglich und wird somit kostenpflichtig. Es ist möglich, den Anwalt z.B. nur mit der Einsicht zu beauftragen und ein günstiges Honorar (100 -.150 EUR) auszuhandeln.

Sie sollten eher nicht den Vorwurf abstreiten oder sich darauf berufen, nichts mehr zu wissen. Ein Geständnis wirkt sich strafmildernd aus.

Sie wären bei der genannten Strafe vorbestraft. Allerdings würde diese Strafe nicht im Führungszeugnis, welches Sie bei der Behörde beantragen können, aufgeführt. Die Vorstrafe taucht also nur "behördenintern" auf.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Nachfragen können Sie beliebig oft stellen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6166
Erfahrung: Mehrjährige Berufserfahrung
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

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