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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22838
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Nichte geht in Schleswig-Holstein

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Nichte geht in Schleswig-Holstein in eine Grundschule ( 4.Klasse).
Es gibt dort massive Probleme zwischen ihren Eltern und der Schule. Meine Nichte hat einen Status als "I-Kind" und hat ein "KB" (körperbehindert ) bekommen, da sie eine Wahrnehmungsstörung hat. Die Schule will, dass sie ein "GB" für geistig behindert bekommt! Sie ist aber keineswegs geistig behindert, sondern hat Lernbehinderungen. Meine Schwester bekommt seitens der Schule keine Fragen beantwortet, sondern wird schlichtweg "kaltgestellt". Eine Kommunikation ist schier unmöglich. Es existiert eine Akte über meine Nichte, in die meine Schwester Einsicht forderte. Auch dieses bleibt ihr verwehrt. Was kann man machen? Die ganze Familie leidet darunter.
M.f.G.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie begründet denn die Schulleitung die Forderung nach dem Merkzeichen "GB" im Einzelnen?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,


 


die Schulleitung will "GB", damit meine Nichte auf andere Schule kommt. In der jetzigen Schule werden in der Klasse 5 Kinder mit " I-Status" (Integration) beschult und vermutlich kommen die Lehrer nicht hinterher. Mit meiner Nichte ging die Lehrerin während des Unterrichts z.B. zum Einkaufen etc. Sie haben sie schlichtweg gar nicht gefördert. Die Hausaufgaben, die an alle Schüler verteilt werden bekommt sie gar nicht. So weiß meine Schwester auch nie wie weit die anderen sind und kann auch gar nicht richtig üben. Anscheinend wirft man meine Schwester in die Kategorie der nervigen Eltern. Sie möchte aber wenigstens informiert werden und nicht mal das klappt.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Zunächst einmal liegt die Entscheidung darüber, ob Ihre Nichte als körperlich oder geistig behindert eingestuft wird, nicht bei dem Lehrerkollegium oder der Schulleitung.

Diese Einstufung können nur die Eltern veranlassen, soweit die Eltern dies wünschen, nicht aber die Lehrer oder die Schulleitung.

Nach Ihren Angaben spricht tatsächlich einiges dafür, dass man sich Ihrer Nichte entledigen will, soweit Sie angeben, dass sie kaum gefördert wird und die Hausarbeiten nicht an sie ausgeteilt werden.

Hierzu ist die Schule aber gesetzlich auf der Grundlage ihres Bildungsauftrages verpflichtet, Ebenso ist die Schule verpflichtet, der Mutter die erbetenen Informationen und Auskünfte zur Verfügung zu stellen.

Ihre Schwester sollte die Schule daher schriftlich und unter Setzung einer Frist auffordern, ihr die notwendigen Informationen zugänglich zu machen. Ihre Schwester sollte in diesem Schreiben ankündigen, dass sie andernfalls unverzüglich die Schulaufsichtsbehörde einschaltet und dieser den Sachverhalt zur Überprüfung und zur weiteren Veranlassung zur Kenntnis bringt.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Zunächst einmal liegt die Entscheidung darüber, ob Ihre Nichte als körperlich oder geistig behindert eingestuft wird, nicht bei dem Lehrerkollegium oder der Schulleitung.

Diese Einstufung können nur die Eltern veranlassen, soweit die Eltern dies wünschen, nicht aber die Lehrer oder die Schulleitung.

Nach Ihren Angaben spricht tatsächlich einiges dafür, dass man sich Ihrer Nichte entledigen will, soweit Sie angeben, dass sie kaum gefördert wird und die Hausarbeiten nicht an sie ausgeteilt werden.

Hierzu ist die Schule aber gesetzlich auf der Grundlage ihres Bildungsauftrages verpflichtet, Ebenso ist die Schule verpflichtet, der Mutter die erbetenen Informationen und Auskünfte zur Verfügung zu stellen.

Ihre Schwester sollte die Schule daher schriftlich und unter Setzung einer Frist auffordern, ihr die notwendigen Informationen zugänglich zu machen. Ihre Schwester sollte in diesem Schreiben ankündigen, dass sie andernfalls unverzüglich die Schulaufsichtsbehörde einschaltet und dieser den Sachverhalt zur Überprüfung und zur weiteren Veranlassung zur Kenntnis bringt.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.


Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,


 


Ich habe die bewertung abgegeben, finde aber nicht den button für "Absenden"-so weiß ich nicht, ob alles okay ist. Können Sie bitte nachsehen, ob Sie das Gehalt erhalten haben. Hatte auch einen Bonus miteingegeben.


 


M.f.G.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besten Dank für Ihre Bewertung und den Bonus - es ist alles in Ordnung!

Soweit Sie Nachfragen haben, können Sie diese selbstverständlcih jederzeit stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt