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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22901
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag! Ich habe meinen Führerschein vor beinahe 10 Jahren

Kundenfrage

Guten Tag! Ich habe meinen Führerschein vor beinahe 10 Jahren durch einen Unfall unter Einfluß von Alkohol verloren! Die von Gericht auferlegte Sperre ist schon lange abgelaufen! Aber, da ich ein SHT3 (Schädel-Hirn Trauma 3. Grades) hatte, war ich bis jetzt nicht wirklich in der Lage, eine MPU zu bestehen!
Ich habe aber gehört, daß man seinen Führerschein jetzt, nach soo langer Zeit einfach neu beantragen, und Ihn dann ohne diese MPU einfach wieder abholen kann!
Ich habe einen gesetzlichen Betreuer, und dieser sagte mir, der Führerchein könne mir erst in 2017 ausgehgändigt werden!
Und, das kann doch nicht sein, daß mir ein Anwalt etwas anderes sagt, wie die Führerscheinstelle, oder??
Also, "was" ist denn jetzt richtig??
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich nachfragen, weshalb Ihr Betreuer der Ansicht ist, dass Ihnen der Führerschein erst 2017 wieder ausgehändigt werden kann?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Angeblich hat er mit einer Frau Möller von der Verkehrsbehörde gesprochen, und diese wiederum hätte Ihm das so gesagt! Wohingegen ich die persönliche Auskunft eines Anwaltes habe, daß ich mir meinen Führerschein einfach wieder abholen könne, nach den neuen EU-Gesetzen!


Ich habe auch ein Fax an besagte Frau Möller geschickt, und darin die Wiedererteilung meiner Fahrerlaubnis beantragt! Besagtes Fax kann ich Ihnen sicherlich zukommen lassen!


Abr, auf dieses Fax hin habe ich nach Wochen immer noch keine Antwort bekommen!

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die erst im Jahre 2017 Ihren Führerschein wieder erlangen sollten. Hierfür gibt es keine Rechtsgrundlage und nach Ihren zusätzlichen Angaben auch keinen Anhaltspunkt.

Vielmehr ist es zutreffend, dass Sie nach Ablauf der Sperrfrist Ihren Führerschein wieder erlangen können.

Allerdings gilt darüber hinaus das Folgende: Vor Wiedererteilung der Fahrerlaubnis werden Sie gegebenenfalls tatsächlich eine MPU ablegen müssen, wenn und soweit die Fahrerlaubnisbehörde dies entsprechend anordnet. Sie wird dies anordnen, wenn aufgrund der damaligen Trunkenheitsfahrt nach wie vor Eignungszweifel zur Teilnahme am Straßenverkehr vorliegen (§ 11 FEV).

Wenn Sie damals verurteilt worden sind - Sie geben an, dass ein Gericht die Sperrfrist angeordnet hat -, dann kann es auch sein, dass schon in dem seinerzeitigen Urteil vor Neu-/Wiedererteilung der Fahrerlaubnis gerichtlich eine MPU angeordnet wurde. Sie können dies durch Einsicht in das Urteil überprüfen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die erst im Jahre 2017 Ihren Führerschein wieder erlangen sollten. Hierfür gibt es keine Rechtsgrundlage und nach Ihren zusätzlichen Angaben auch keinen Anhaltspunkt.

Vielmehr ist es zutreffend, dass Sie nach Ablauf der Sperrfrist Ihren Führerschein wieder erlangen können.

Allerdings gilt darüber hinaus das Folgende: Vor Wiedererteilung der Fahrerlaubnis werden Sie gegebenenfalls tatsächlich eine MPU ablegen müssen, wenn und soweit die Fahrerlaubnisbehörde dies entsprechend anordnet. Sie wird dies anordnen, wenn aufgrund der damaligen Trunkenheitsfahrt nach wie vor Eignungszweifel zur Teilnahme am Straßenverkehr vorliegen (§ 11 FEV).

Wenn Sie damals verurteilt worden sind - Sie geben an, dass ein Gericht die Sperrfrist angeordnet hat -, dann kann es auch sein, dass schon in dem seinerzeitigen Urteil vor Neu-/Wiedererteilung der Fahrerlaubnis gerichtlich eine MPU angeordnet wurde. Sie können dies durch Einsicht in das Urteil überprüfen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

 

 

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.


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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt