So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo.... ich habe gerade erfahren....von Freunden und meiner

Kundenfrage

Hallo....
ich habe gerade erfahren....von Freunden und meiner Tochter, dass mein getrennt lebender Mann unsere 11 jährigeTochter am Montag, den 20.08.12 zu einem 5 tägigen-Urlaub mitnehemen möchte. wir haben das gemeinsame Sorgerecht. Mein Mann hat bis jetzt keine Absprache mit mir getroffen.
Muss ich meine Tochter am Montag mit ihm fahren lassen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Einfach so kann Ihr getrennt lebender Ehemann ohne sich mit Ihnen in irgendeiner Form über den Urlaubsumgang abzustimmen, einseitig bestimmen, dass die gemeinsame Tochter mit ihm in den Urlaub fährt.

Es trifft Sie also nicht die Verpflichtung das Kind mit in den Urlaub zu geben.

Sie haben beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht und wenn Sie sich über den Umgang bzw. den Urlaub nicht einigen können, dann muss das Familiengericht eine Entscheidung hierüber in einem Umgangsverfahren treffen.

Es ist aber absolut nicht normal, dass ein Vater, der beabsichtigt mit dem Kind in den Urlaub zu fahren, Sie 3 Tage vor Urlaubsbeginn hierüber nicht informiert hat.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Sie sich hier ignoriert und ausgeschlossen fühlen.

Zu beachten ist dabei auch, dass der Kindesvater Sie gegenüber der gemeinsamen Tochter mit Sicherheit als die "böse Mama" hinstellen wird, wobei dann der Streit über den Rücken des Kindes ausgetragen wird.

Wenn Sie also persönlich nichts mit Ihrer Tochter geplant haben, empfehle ich Ihnen mit Ihrer Tochter zu besprechen, ob diese am Urlaub teilnehmen will. Wenn Ihre Tochter den Urlaub verweigert, können Sie ohne Probleme, den Umgang verweigern und dem Kindesvater mitteilen, dass ein derart kurz geplanter Urlaub nicht in Ihre und insbesondere die Pläne der Tochter passt. Wenn Ihre Tochter allerdings am Urlaub teilnehmen will, sollten Sie ihr dies nicht unbedingt verwehren, sondern vielmehr dem Vater unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass dies die absolute Ausnahme ist und für die Zukunft eine verbindliche und planbare Umgangs- und Urlaubsregelung getroffen werden muss und keinesfalls Sie nochmals Ihre Zustimmung zu einem derart kurzfristigen Urlaub erteilen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung verschaffen. Gerne können Sie Nachfragen stellen. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 


Vielen dank.....


 


...freue mich sehr über die weiterführende soziale Kompetenz....


 


...sie darf fahren!!!! :)

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

es freut mich sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie abschließend noch eine positive Bewertung abgeben, würde ich mich freuen, denn erst hierdurch erhalte ich eine Vergütung.

Vielen Dank.