So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Olaf Götz.
Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Olaf Götz ist jetzt online.

Eine Schulleiterin hat Kollegen angewiesen, aus Überlastungsgründen

Kundenfrage

Eine Schulleiterin hat Kollegen angewiesen, aus Überlastungsgründen des Sekretariats bei einer Verletzung eines Kindes nicht (entgegen der gesetzlichen Bestimmungen an einer Schule) jeden Schüler zum Sekretariat zu schicken. Aktueller Fall:Eine Kollegin konnte bei Eintreffen eines Kindes nach der großen Pause keine Verletzung sehen bzw. feststellen, forderte den Schüler zu Beginn der Unterrichtsstunde auf, sich zu setzen und im Fall einer Verschlimmerung des Zustandes sich noch einmal bei ihr zu melden, um ihn dann zu der Anlaufstelle im Büro zu schicken und die Eltern des Kindes zu informieren. Die Kollegin ist sonst sehr pflichtbewusst. Die Eltern des Kindes (es stellte sich später eine Verstauchung des Unterarms heraus, von der die Lehrerin nicht informiert wurde) wollen jetzt einen gerichtlichen Weg gehen. Wie ist die momentane Rechtslage? Die Lehrerin hat sich an die Festlegungen der Schulleitung halten wollen. In wiefern ist die Schulleiterin verantwortlich?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

derzeit sehe ich keinerlei zivilrechtlichen Anspruch, den die Eltern gegen die Lehrerin oder die Schulleitung durchsetzen könnten.

Mit etwaigen Disziplinarmaßnahmen haben dei Eltern nichts zu tun. Für ein solches Vefahren sehe ich auch keinen Anlass.

 

Letztlich ist auch unklar, welcher Schaden überhaupt durch das "Nichtmelden" der Verstauchung entstanden sein soll.

 

Vor diesem Hintergrund würde ich schlicht abwarten, bis eine Klage eingeht. Insofern sehe ich auch keine Notwendigkeit eines "rechtlichen Beistandes". Natürlich sollten die Kollegin die Schulleiterin über die Situation informieren, damit diese bescheid weiss und angemessen reagieren kann, falls die Eltern sich bei der Schulleitung melden.

 

Gruß

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz