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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3252
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
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Ich habe einen Anwalt in einer Sache (nicht Gegestand meiner

Kundenfrage

Ich habe einen Anwalt in einer Sache (nicht Gegestand meiner Frage) konsultiert.
Es gab ein Erstgespräch (ca.1,5-2 Std.) und ein abschliessendes Gespräch (auch ca. 1,5-2 Std).
Beim Erstgespräch unterschrieb ich eine mehrseitige Vollmacht wo u.a. auch der vereinbarte Stundensatz eingetragen war. Allerdings, was ich bei unterschrift übersah, stand dort der vereinbarte Stundensatz netto + MwSt. Der Anwalt hatte mit uns (mir und meiner Frau) immer Netto gesprochen aber nicht darauf hingewiesen, was er natürlich heute leugnet. Wir gingen natürlich immer von einem Bruttobetrag aus. Nun denke ich, da ich unterschrieben habe, dass ich da nicht mehr rauskomme, und die zusätzliche Mwst. entrichten muss.
Das sagte ich ihm mit einer kleinen Einschränkung auch zu. Ich bat ihm mir die besprochenen Punkte und seine Ausführungen während unseres letzten Gespräches schriftlich mittzuteilen. Bei Eingang des Schreibens würden wir den von ihm geforderten unredlichen Restbetrag bezahlen.
Nun hat er uns nichts mehr zukommen lassen droht aber mit gerichtlichen Schritten.

Hab ich Möglichkeiten ihm trotz Unterschrift die Mwst. zu verweigern?
Kann ich auf die schriftliche Dokumentation seiner Ausführungen bestehen, bzw. schuldet er mir diese?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Vergütungsvereinbarung ist rechtswidrig, da sie in der Vollmacht enthalten ist. Das aber verstößt gegen § 3a RVG, wodurch die Vereinbarung unwirksam wird.

Sie schulden dem Anwalt daher nur die gesetzlichen Gebühren gemäß RVG, die sich nach dem Streitwert berechnen.

Nein, Sie können leider nicht auf einer schriftlichen Dokumentation seiner Ausführungen bestehen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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