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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

ich bin manisch depressiv aber das ist nicht mit in mein urteil

Kundenfrage

ich bin manisch depressiv aber das ist nicht mit in mein urteil vorgekommen jetzt soll ich 1woche in arrest hab aber ein kind von 2jahren kann man da nix machen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Warum denn, was ist denn vorgefallen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
es ging sich um schwarzfahren vor 2 jahren da sollte ich schon einmal rein und das wollte ich nicht weil ich schwanger war und dann wegen meinem kind und meinem leben was immer schwiriger wurde konnte ich es nicht ich wüsste gern hab ich eune chance
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nur Schwarzfahren?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
ja nur
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.


Und dafür gleich Gefängnis?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
ja weil ich meine sozial std nicht ableisten konmte weil meine familie arbeitet alle und meine mutter ist psychisch labil und kann es nicht und zu mir hat der richter gesagt er müsste bei dem schwachsinn was er hört auch depressionen haben damit hat er meine krankheit ins lächerliche gezogen giebts einen ausweg das urteil
steht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wenn Sie sich alles ärztlich attestieren lassen, dann kann man eine Haftverschonung bekommen.

Sie müssen dann nur die Sozialstunden nachholen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
trotz dass das urteil steht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, Sie haben ja auch Rechte.

Also ab zum Azrt und ein Attest besorgt.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
da mein arzt momentan nicht da ist müsste es doch auch von einer psycho klinik reichen oder nicht das ich dann in der klapse bin
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ja, das reicht.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
welcher paragraph ist das oder so und wo muss ich das attest einreichen und muss die klinik mir eins geben
so wie die lage ist ich soll am 28 in anderthalb wochen rein da
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haftverschonung heißt, dass der Ermittlungsrichter gegen den Beschuldigten einen Haftbefehl erlässt, diesen aber “außer Vollzug setzt”. Das bedeutet, es gibt den Haftbefehl, er wird aber nicht vollzogen. Der Beschuldigte befindet sich also weiter in Freiheit.

Die Haftverschonung ist vor allem in § 116 Abs. 1 StPO geregelt:

Der Richter setzt den Vollzug eines Haftbefehls, der lediglich wegen Fluchtgefahr gerechtfertigt ist, aus, wenn weniger einschneidende Maßnahmen die Erwartung hinreichend begründen, daß der Zweck der Untersuchungshaft auch durch sie erreicht werden kann. In Betracht kommen namentlich

1. die Anweisung, sich zu bestimmten Zeiten bei dem Richter, der Strafverfolgungsbehörde oder einer von ihnen bestimmten Dienststelle zu melden,

2. die Anweisung, den Wohn- oder Aufenthaltsort oder einen bestimmten Bereich nicht ohne Erlaubnis des Richters oder der Strafverfolgungsbehörde zu verlassen,

3. die Anweisung, die Wohnung nur unter Aufsicht einer bestimmten Person zu verlassen,

4. die Leistung einer angemessenen Sicherheit durch den Beschuldigten oder einen anderen.

Ein engagierter Strafverteidiger wird deshalb versuchen, in Fällen, in denen die Verdachtsmomente gegen den Beschuldigten so groß sind, dass er eigentlich in Untersuchungshaft genommen werden müsste, den Ermittlungsrichter zu überzeugen, dass stattdessen eine Haftverschonung vorgenommen wird.

Gute Argumente für eine solche Haftverschonung sind z.B. ein fester Wohnsitz des Beschuldigten, ein fester Job, intakte familiäre Verhältnisse (feste Partnerschaft, ev. Kinder).

Oft kann eine Haftverschonung auch dadurch erreicht werden, dass man eine Sicherheitsleistung, eine sog. Kaution hinterlegt. Meist muss sich der Beschuldigte, wenn sich eine Haftverschonung erreichen lässt, mehrmals in der Woche bei der für seinen Wohnort zuständigen Polizeistation melden (sog. Meldeauflage).

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