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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26850
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Einkommenssteuerbescheid 2010 erhalten im September 2011. Ich

Kundenfrage

Einkommenssteuerbescheid 2010 erhalten im September 2011. Ich habe im Mai 2012 Wiederspruch eingelegt, da ich erst dann erfahren habe, dass ich meine Anwalts und Prozesskosten aus einem Familienrechtsstreit ( Umgang , Sorgerecht , Unterhalt) geltend machen kann. Wurde aber leider abgelehnt da die 1 Monatsfrist nach erhalt des Einkommenssteuerbescheid vorrüber war. Was kann ich jetzt noch machen, es sind ca. 3000,- die ich zum Ansatz bringen möchte.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Darf ich Sie fragen, ob Sie die Erklärung selbst oder durch einen Steuerberater erstellt haben?


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Steuererklärung habe ich selbst eingereicht.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Änderung eines Steuerbescheides zu Ihren Gunsten ist nach Ablauf der Widerspruchsfrist nur sehr eingeschränkt möglich.

Änderungen sind aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel (§ 173 Abs. 1 Nr. 2 AO) möglich.

Eine unzureichende Kenntnis er Rechtslage ist leider nicht ausreichend.

Das bedeutet, wenn Sie nach Bestandskraft des Steuerbescheides davon erfahren haben, dass Sie die Scheidungskosten absetzen können, dann stellt dies weder eine neue Tatsache noch ein neues Beweismittel dar.

Wenn Sie dagegen erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist von den Kosten erfahren haben (praktisch kaum vorstellbar) dann ist der Bescheid abzuändern.

So leid es mir tut, aber Ihre Klage wird aller Voraussicht nach abgewiesen werden. Sie sollten überlegen, Ihre Klage daher zurückzunehmen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt