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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26341
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich hatte einen Bekannten beauftragt, meinen Hund in gute Hände

Kundenfrage

Ich hatte einen Bekannten beauftragt, meinen Hund in gute Hände zu vermitteln. Nun habe ich mitbekommen, dass der Bekannte psychisch labil ist und mit der Situation überfordert. Daher wollte ich meinen Hund zurück ( ich ließ ihn zur Ansicht bei ihm ),doch dieser verweigert mir das. Sollte ich die Polizei einschalten, will er mir beruflich als auch privat schaden. Was soll ich nun tun ???
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Darf ich Sie fragen: Befindet sich der Hund durch den labilen Bekannten in einer akuten Gefahr?

Wie will Ihnen der Bekannte denn schaden?


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
ich denke schon, dass sich der hund in gefahr befindet, da der bekannte diesen jemandem mir fremden überlassen hat.er droht mir, mich fertig zu machen, wenn ich zur polizei gehe
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Also wenn sich der Hund in Gefahr befindet (er wird durch den Fremden gequält oder vernachlässigt) dann kann und muss die Polizei einschreiten und den Hund sicherstellen.

Wenn keine konkrete Gefahr für den Hund droht, dann wird die Polizei nicht tätig werden sondern Sie auf den Zivilrechtsweg verweisen. In diesem Fall haben Sie gegen diesen Fremden einen Anspruch auf Herausgabe des Hundes nach § 985 BGB, den Sie auch im Wege einer Zivilrechtsklage durchsetzen können.

Wenn Sie vom Bekannten bedroht werden, so haben Sie eine Anspruch gegen diesen auf Unterlassung nach § 1004 BGB analog Ihnen in irgend einer Form zu schaden (soweit er bereits konkrete Vorhaben geäußert hat und zum anderen haben Sie einen Anspruch nach dem Gewaltschutzgesetz soweit er Ihnen mit Gewalt gedroht hat auf ein sogenanntes Kontakt beziehungsweise Näherungsverbot.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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