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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3516
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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Moin, liebe Leute! Anläßlich eines Auftrags, eine Yacht zu

Kundenfrage

Moin, liebe Leute!
Anläßlich eines Auftrags, eine Yacht zu untersuchen, reiste ich im letzten Jahr in die Türkei. Einreise ohne besondere Vorkommnisse.
Eine Woche später fielen beim Einchecken zum Rückflug in der Röntgenüberprüfung meiner Lederjacke, der selben, mit der ich auf dem Hinflug in Frankfurt ja ebenfall und genauso gecheckt worden war, zwei kleine metallische Gegenstände auf. Diese entpuppten sich als zwei Patronen vom Kaliber 7.65. Diese waren wohl beim letzten Schießtraining versehentlich von mir in der Jackentasche übersehen worden. Den zunächst ziemlich aufgeregten Türken, die mich sofort mit den Pietolen "klar zum Einsatz" umringten, konnte ich schleißlich mit Hilfe eines Dolmetschers den Zusammenhang klarlegen. Dabei war es sicher von Vorteil, daß sich außer den zwei "Böhnchen" auch noch mein Jagdschein sowie die Waffenbesitzkarte in der Jacke befanden. So wurde ich schließlich durchgelassen und konnte zurückfliegen, allerdings wurden die Patronen natürlich dabehalten.
Nun haben die Türken ein Verfahren angestrengt, welches nun hir und heute zu meiner Vernehmung durch eine Richterin am Amtsgericht führt. Wie verhalte ich mich am besten. Darf ich einen Rechtsbeistand zuziehen? Muß ich Sachfragen ohne juristischen Helfer beantworten? Darf im Rahmen eines Verfahrens wie diesem (Rechtshilfe für türkische Behörden) überhaupt so vorgegangen werden? Stellt das Mitführe der beiden Patronen überhaupt eine Gfährdung des Luftverkehrs dar, von der hier laut Telefonauskunft der Richterin die Rede ist? Für eine äußerst kurzfristige Auskunft wäre sehr dankbar. Scönen Gruß! Stephan M. Schulz (Kapitän)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Selbstverständlich haben Sie das Recht, einen Rechtsbeistand hinzuziehen. Zur Sache müssen Sie auch nicht aussagen, da Sie sich dadurch dann selbst belasten müssten.

Da es sich hier offensichtlich um eine kuriose Angelegenheit handelt, sollten Sie überlegen, der Richterin den Sachverhalt so erläutern, wie er sich zugetragen hat, damit es nachvollziehbar wird.

Eine Gefährdung des Luftverkehrs ist nach Ihrem Sachvortrag nicht gegeben.
Es kommt aber wohl eine Ordnungswidrigkeit nach § 58 Luftverkehrsgesetz oder eine Straftat nach § 60 Luftverkehrsgesetz in Betracht, wobei Sie aber nicht gewusst haben, dass Sie die Patronen bei sich hatten.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, bewerten Sie bitte meine Antwort, damit der Rechtsrat auch vergütet wird.

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