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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Wie kann sich mein Lebensgefährte von seiner alkoholkranken

Kundenfrage

Wie kann sich mein Lebensgefährte von seiner alkoholkranken und psychisch kranken Frau trennen, ohne dass er für ihren gesamten Lebensunterhalt aufkommen muss.
Derzeit teilen beide noch das gemeinsame Haus, allerdings von Tisch und
Bett getrennt. Er hält sich fast nur bei mir auf, scheut in Sachen Scheidung die Kontaktierung eines eigenen Anwalts wg. der Kosten und hat sich auf seine Noch-Gattin verlassen, die in einem lichten Moment vor ca. drei Monaten angeblich die Scheidung eingereicht hat, resp. einen befreundeten Anwalt aufgesucht hat. Mein Freund ist selbst. Handwerker mit unterschiedl. eher knappen Einkommen. Sie ist als Angestellte in der Tourismus-Branche tätig gewesen, bis sie vor ca. drei Jahren das erste Mal für einen längeren Aufenthalt in einer psychosom. Klinik war. Seitdem wechseln sich Klinik- und Hausaufenthalte ab, im letzten Jahr hatte sie für 5 Mon. einen guten Job im Reisebüro, bis sie aufgrund ihrer psych. Erkrankung wieder mit dem Trinken anfing und so den Job verlor.
Wie kann sich mein Freund einstellen, was auf ihn zukommt (finanziell). Kann er sie zum Auszug "zwingen"? Kann er sich irgendwie wehren, da sie durch ihre Erkrankung/Alkoholismus zu keinem Einkommen fähig ist (ist aber amtlich noch nicht bescheinigt - weiß nicht, wie das in der freien Wirtschaft funktioniert). Muss er die Erkrankung "erdulden" und sich auf ewig seinem Schicksal ergeben?? Momentan sieht er aufgrund potentieller finanzieller Belastungen keinen Horizont. Er zahlt die monatl. Rate des gemeins. Hauses in Höhe von 1500 (inkl. NK) Eu. im Alleingang. Er sagt, wenn sie auszöge, müsse er Trennungsunterhalt zahlen und das kann er finanziell nicht. Muss sie Hartz IV beantragen, oder ist er, solange sie verheiratet sind, zahlungspflichtig. Was, wenn sein Geld nicht reicht.
MfG
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ihre Fragestellung ist sehr komplex und läßt sich ohne Einsicht in diverse Unterlagen und Prüfung der wirtschaftlichen Gesamtumstände nur im Sinne einer ersten rechtlichen Orientierung beantworten.

Es ist insofern in jedem Fall anzuraten, dass sich Ihr Partner umgehend in anwaltliche Beratung begibt.

Unterhaltsrechtlich gilt eine Alkoholabhängigkeit als Krankheit und führt zu einem Unterhaltsanspruch.

Ob Ihr Partner allerdings unter Berücksichtigung seines Einkommens überhaupt leistungsfähig ist, hängt von seinen tatsächlichen Einkünften ab.

Unterhaltsrechtlich ist die Belastung für das Haus in Abzug zu bringen und mindert so die Leistungsfähigkeit.

Der Selbstbehalt Ihres Partners beträgt gegenüber der Ehefrau 1.050 €.

Die Ehefrau hatte im Falle mangelnder Leistungsfähigkeit Anspruch auf Hartz VI oder Sozialhilfe, wenn Sie nicht arbeitsfähig ist.

Die Nutzung des Hauses kann im Zweifel nur über ein gerichtliches Wohnungszuweisungsverfahren geklärt werden.

Dies zunächst als erste Orientierung.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es freut mich, wenn ich Ihnen weiterhelfe konnte.

Bitte nehmen Sie abschließend noch eine positive Bewertung vor.

Vielen Dank.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es freut mich, wenn ich Ihnen weiterhelfe konnte.

Bitte nehmen Sie abschließend noch eine positive Bewertung vor.

Vielen Dank.

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