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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21363
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich hatte für meinen Sohn (heute 23 Jahre alt) vor ca. 10 Jahren

Kundenfrage

Ich hatte für meinen Sohn (heute 23 Jahre alt) vor ca. 10 Jahren eine private zusätzliche Krankenversicherung abgeschlossen. Jetzt bin ich aber nicht mehr bereit diese Versicherung für meinen Sohn (wir sind verstritten) zu bezahlen. Ich habe die Versicherung gekündigt und die Versicherung sagt das geht nicht da mein Sohn volljährig ist und er muss kündigen, was er aber nicht macht.
Man kann mich doch nicht dazu zwingen bis zum Tode für meinen Sohn diese Versicherung zu bezahlen. Die Versicherung hat mir gerade angeboten das in eine geringere monatliche Rate zu ändern, dass es für mich nicht so teuer ist, das geht doch dann auch nicht.
Ich bitte um eine Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Ihr Sohn Versicherungsnehmer ist, haben Sie dann bei Abschluss der Versicherung eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilt, oder wie erfolgt die Bezahlung der Beiträge?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
es erfolgt Lastschrift
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellung.

Ist Ihr Sohn der Versicherungsnehmer, so kann auch nur er das bestehende Versicherungsverhältnis kündigen, denn nur er ist der Vertragspartner.

Sie können keine Kündigung bewirken, da Sie in keinen versicherungsvertraglichen Beziehung zu der Versicherungsgesellschaft stehen.

Erbringen Sie nun aber die Zahlungen für Ihren Sohn, so bleibt es Ihnen selbstverständlich unbenommen, diese Zahlungen einzustellen: Da Sie vertraglich gegenüber der Versicherung nicht gebunden sind, trifft Sie persönlich auch nicht die Verpflichtung, die Beiträge zu bezahlen.

Diese versicherungsvertragliche Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge trägt vielmehr allein Ihr Sohn.

Sie können daher zwar nicht kündigen, Sie können aber - was ja auch im Ergebnis Ihrer Absicht entspricht - die Zahlungen einstellen.

Hierzu widerrufen Sie gegenüber der Versicherungsgesellschaft schriftlich und nachweisbar (Einschreiben mit Rückschein) die erteilte Lastschrifteinzugsermächtigung mit sofortiger Wirkung.

Verlangen Sie in Ihrem Widerrufsschreiben von der Versicherung zugleich eine schriftliche Bestätigung über den Eingang des Widerrufs.

Mit Widerruf der Einzugsermächtigung darf die Versicherung künftig keine Beiträge mehr von Ihrem Konto abbuchen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".



Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellung.

Ist Ihr Sohn der Versicherungsnehmer, so kann auch nur er das bestehende Versicherungsverhältnis kündigen, denn nur er ist der Vertragspartner.

Sie können keine Kündigung bewirken, da Sie in keinen versicherungsvertraglichen Beziehung zu der Versicherungsgesellschaft stehen.

Erbringen Sie nun aber die Zahlungen für Ihren Sohn, so bleibt es Ihnen selbstverständlich unbenommen, diese Zahlungen einzustellen: Da Sie vertraglich gegenüber der Versicherung nicht gebunden sind, trifft Sie persönlich auch nicht die Verpflichtung, die Beiträge zu bezahlen.

Diese versicherungsvertragliche Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge trägt vielmehr allein Ihr Sohn.

Sie können daher zwar nicht kündigen, Sie können aber - was ja auch im Ergebnis Ihrer Absicht entspricht - die Zahlungen einstellen.

Hierzu widerrufen Sie gegenüber der Versicherungsgesellschaft schriftlich und nachweisbar (Einschreiben mit Rückschein) die erteilte Lastschrifteinzugsermächtigung mit sofortiger Wirkung.

Verlangen Sie in Ihrem Widerrufsschreiben von der Versicherung zugleich eine schriftliche Bestätigung über den Eingang des Widerrufs.

Mit Widerruf der Einzugsermächtigung darf die Versicherung künftig keine Beiträge mehr von Ihrem Konto abbuchen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".



Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei weiteren Unklarheiten gerne nach. Bestehen solche nicht mehr, darf ich Sie höflichst um eine positive Bewertung ersuchen, so dass eine Vergütung für die Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte geben Sie eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung. Geben Sie Ihre Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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