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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24911
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich bin am Donnerstag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt

Kundenfrage

Ich bin am Donnerstag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden von 6 Monaten verurteilt worden. Ich hoffe, daß das Urteil revidiert wird, wenn es mir möglich ist zu beweisen, daß der Zeuge in allen entscheidenden Punkten wissentlich gelogen hat. Mein Verteidiger ist für 2 Wochen im Urlaub. Kann ich selbst Berufung einlegen, denn die Frist beträgt nur eine Woche -> maximal bis zum Donnerstag, dem 2.8.12
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja, Sie können selbst Berufung einlegen. Sie können dies entweder schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle (also mündlich) erledigen.

Achten Sie darauf, die Berufung am Ausgangsgericht, also am Amtsgericht einzulegen (§ 314 StPO).

Ein Anwalt ist für die Einlegung der Berufung gerade nicht erforderlich. Sie müssen Ihre Berufungseinlegung auch nicht begründen. Wenn Sie wollen können Sie beziehungsweise Ihr Anwalt dies allerdings später nachholen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke, daß war schon sehr hilfreich. Könnten Sie mir vielleicht noch mitteilen, ob die Berufung auch Risiken (außer den Anwalts- und Prozeßkosten - sind die höher als beim Amtsgericht?) für mich birgt?
Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nein, Risiken, vor allem eine Verschärfung der Freiheitsstrafe sind nicht zu befürchten.

Es gilt das sogenannte Verschlechterungsverbot.

Dies können Sie klar aus dem Gesetz entnehmen, § 331 StPO.

Die einzige Gefahr besteht darin, dass auch die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil Berufung einlegt. In diesem Falle gilt das Verschlechterungsverbot nicht und es kann auch zu einer höheren Strafe kommen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24911
Erfahrung: Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXXönes WE. Ich werde Sie positiv bewerten.
Ich möchte auch eine Fragen flatrate für 55€ pro Monat abschließen, gibt es die Möglichkeit, daß ich immer mit Ihnen verbunden werde?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nachricht.

Oh da bin ich überfragt.

Ich werde Ihr Anliegen jedoch an den Kundendienst weiterleiten. Die melden sich dann bei Ihnen.

Wenn Sie mit mir verbunden sein möchten, dann können Sie (so glaube ich)mich als Experten auswählen. Hierzu müssen Sie entweder auf mein Profil gehen und mir direkt eine Frage stellen. Oder Sie sprechen mich bei der nächsten Fragestellung einfach mit Namen an.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich weiß nicht, was Sie für Infos brauchen. Es gab nur die Möglichkeit, die Flatrate für 45 € abzuschließen, aber ich hätte gern die für 55 €. Ich versuche es später nochmals.

Ich habe Sie positiv bewertet und das Honorar freigegeben. Ihre Antworten habe ich kopiert, so daß ich Sie jederzeit wiederfinden werde. Denn es macht ja keinen Sinn, immer wieder von vorn zu erklären. Allerdings habe ich gesehne, daß Sie RA für Familienrecht sind und nicht für Strafrecht.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Vielen Dank!

In der Tat bin ich auch Fachanwalt für Familienrecht, aber auch schon über 15 Jahre als Strafverteidiger tätig.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Habe einen neuen Anwalt. Er erwähnte einen Verbotsirrtum. Wann handelt es sich um einen Verbotsirrtum und wird der bestraft?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ein Verbotsirrtum liegt dann vor wenn Sie eine Tat begehen in der Meinung sie wäre erlaubt.

Beispiel: Sie entwenden ein Fahrrad in der Meinung der Eigentümer hätte es Ihnen gestattet, was aber tatsächlich nicht der Fall war.

Der Verbotsirrtum führt in der Regel zu einer Strafmilderung. Wie hoch diese Strafmilderung ausfällt, kann nicht pauschal gesagt werden.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Es geht um das Ausführen einer Überweisung mit PIN und TAN, die mir absichtlich gegeben wurden. Braucht man zum Verwenden von Pins und Tans noch eine extra Befugnis? Denn er hat meine Pins und Tans auch verwendet ohne eine Vollmacht zu haben.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Wurden Sie in erster Instanz wegen Untreue verurteit?

Gibt es einen besonderen Grund warum Ihnen PIN und TAN übergeben wurden?


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein - ich wurde wegen Computerbetrug verurteilt.
Die Pins und Tans hat er auch früher bei mir gehabt, weil er immer sehr unordentlich war und meinte, daß sie sicherer sind bei mir.
Jetzt hatte es sie an mich schicken lassen, weil er nicht mehr in Dtl lebt und nur so Zugang erhalten konnte. Sie wurden auch früher an mich geschickt. Manchmal habe ich Überweisungen für ihn von seinem Konto gemacht. Beispielsweise die Miete überwiesen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:


Dann ist allein in der Überlassung von PIN und TAN keine Erlaubnis dahingehend zu sehen, Abhebungen zu tätigen und den abgehobenen Betrag für sich zu behalten. Dies ist von der Ihnen erteilten Vollmacht (Mietüberweisung) nicht gedeckt.

Der Kontoinhaber hätte Ihnen ausdrücklich erlauben müssen Beträge von seinem Konto abzuheben und für sich zu behalten.

Soweit diese Erlaubnis gefehlt hat und Sie dennoch für sich abgehoben haben, haben Sie sich leider strafbar gemacht. Wenn Sie der Ansicht waren, dass Ihnen dies durch die Datenüberlassung erlaubt war, so liegt ein Verbotsirrtum vor, der zu einer Strafmilderung führt. Wenn das Gericht erster Instanz diesen Verbotsirrtum nicht berücksichtigt hat, so haben Sie gute Chancen in der zweiten Instanz eine mildere Strafe zu erhalten.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Er hatte mir gesagt, daß ich meinen Anteil nehmen soll. Das habe ich getan. Dann habe ich gefragt, wann ich meinen Gewinnanteil bekomme. (Laut Vertrag hätte mich innerhlab eines Jahre auszahlen müssen) Er hat gesagt, daß ich warten müsse, bis er mit der Investition Geld verdient hat. Das war zwar nicht so ausgemacht, aber es schien mir nichts weiter übrig zu bleiben.
Da die Kontopapiere bei mir waren und er sie nicht mitnehmen wollte, als ich sie ihm förmlich aufgedrängt habe, wußte ich, daß er genug Geld hatte, um mir jetzt meinen Anteil zu geben. Da er mich beschipft hatte und seine Meinung oft zu ändern pflegte, habe ich extra nicht mehr nachgefragt, damit er sein Zusage nicht zurückzieht.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn er Ihnen gestattet hat sich in Höhe Ihres Anteils zu bedienen, dann liegt natürlich kein Computerbetrug vor.

Sie sind rechtlich gesehen dann nicht strafbar.

Tatsächlich müssen Sie jedoch diese Abrede dem Berufungsgericht beweisen können. Aus Ihrer Verurteilung entnehme ich, dass Ihr Bekannter diese Erlaubnis nun leugnet.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke - ich werde Sie selbstverständlich wieder positiv bewerten, aber inwzischen habe ich wie am Samstag besprochen eine flatrate abgeschlossen. Keine Ahnung, wie es da mit Ihrer Bzahlung funktioniert.
Für heute erst mal vielen Dank und süße Träume
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Bedingungen der Flaterate müssten Ihnen übermittelt worden sein. Soweit ich weiß müssten Sie dann zu einem Festpreis belieb viele Fragen stellen können, also entsprechend oft auch bewerten können.

Auf meinem Bildschrim tauchen Sie als Inhaber einer Flaterate auf.


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

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