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hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1753
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Ich habe einem Fliesenlegerunternehmen vorgestern, knapp 1

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe einem Fliesenlegerunternehmen vorgestern, knapp 1 Woche vor Beginn der praktischen Fliesenarbeiten den Auftrag gekündigt. Der Chef hat bis dato kein Angebot vorgelegt, nur die Pauschalsumme von 8000 EUR genannt. Er hat seinen Vorarbeiter vorgestellt als derjenige, der die Arbeiten bei uns ausführt und fuhr in Urlaub. Wir haben schriftlich gekündigt, weil der Vorarbeiter am Montagmorgen bei einem extra für ihn angesetzten Ortstermin a)die Ausführungen und Erklärungen, die der anwesende Installateur insbesondere für ihn machte damit beim Verputzen und Fliesenlegen alles gut läuft, mehr oder weniger gelangweilt über sich ergehen ließ nach dem Motto "schwätzt ihr nur ich mach eh so wie ich will" und b) mit einer falschen Abflussschiene erschien obwohl er mehrfach auch von Seiten der Installateure auf die erforderliche Größe verwiesen wurde und trotzdem mit einer falschen ankam. Wir haben kein gutes Gefühl mehr bei der ganzen Geschichte und befürchten, dass es mit dieser Firma "in die Hosen" geht, was mitanwesende Handwerker wie Maurer und Elektriker ebenso wie Installateur ebenso empfinden. In unserem Kündigungsschreiben haben wir das so festgehalten und auch geschrieben, dass wir nachweislich in Zusammenhang mit unseren geplanten Fliesenarbeiten entstandene Kosten auch bezahlen werden. Die für uns von ihm bestellten Fliesen mitsamt Zubehör wollen wir ebenfalls übernehmen. Jetzt ruft er mich aus dem Urlaub an und droht mir mit Vollzug nach VOB weil ich ihm den Auftrag unterschrieben habe. Es ist richtig, dass ich etwas unterschrieben habe auf irgendeinem Vordruck, ich weiß aber nicht was, weil ich keine Kopie bekommen habe, und ging von der Fliesenbestellung aus. Wer hilft mir kurzfristig weiter, damit für evtl. gerichtliche Auseinandersetzungen nichts falsch läuft?
Angelika Horn, Mainz
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Sie haben hier richtig gehandelt.

Denn selbst wenn Sie 8was die Gegenseite beweisen müsste) eine VOB/B-Vertrag unterzeichnet haben sollten, die Sach- und Rechtslage nicht anders aussähe:

Der Auftraggeber kann bis zur Vollendung der Leistung jederzeit den Vertrag kündigen - egal, ob nach BGB oder VOB/B, da gilt ein- und dasselbe.

Dem Auftragnehmer steht die vereinbarte Vergütung zu. Er muss sich jedoch anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Kosten erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft und seines Betriebs erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt - auch hier das Gleiche.

Sie haben ihm das ja angeboten, indem Sie folgendes gemacht haben (ich zitiere aus Ihrer Sachverhaltsdarstellung:

"In unserem Kündigungsschreiben haben wir das so festgehalten und auch geschrieben, dass wir nachweislich in Zusammenhang mit unseren geplanten Fliesenarbeiten entstandene Kosten auch bezahlen werden. Die für uns von ihm bestellten Fliesen mitsamt Zubehör wollen wir ebenfalls übernehmen."

Schreiben Sie ihm das.

Sollte er dennoch gegen Sie vorgehen wollen, dann wenden Sie sich nochmals an einen Anwalt.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Bewertung meiner Antwort.

Die Zahlung der Vergütung an mich erfolgt dadurch, dass Sie über JustAnswer mittels der auf der Nutzeroberfläche vorgesehenen Funktion die Antwort der Frage positiv bewerten können (siehe dazu näher die Nutzungsbedingungen von JustAnswer).

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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
Eine Nachfrage habe ich : Heißt das im Klartext, dass ihm 8000 EUR zustehen? Nur dass er dann seine Gegenrechnung aufmachen muss und seine "Einsparungen" durch diesen Auftragsverlust gegenrechnen muss? Nochmals vielen Dank XXXXX XXXXX!
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Nachfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Nein, keine Sorge, dass meinte ich nicht, entschuldigen Sie bitte:

Die 8.000,- € stehen ihm keinesfalls in voller Höhe zu.

Er müsste Ihnen ganz detailliert nachweisen, welche anrechenbaren Aufwendungen er schon getätigt hat, wobei auch zu prüfen wäre, ob er diese Aufwendungen rechtlich gesehen dem Grunde und der Höhe nach ansetzen dürfte.

Sie haben das in Ihrer Nachfrage richtig zusammengefasst.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Bewertung meiner Antwort.

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