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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ich hätte folgende Frage. Es geht um die Tochter meines

Kundenfrage

Hallo,
ich hätte folgende Frage.
Es geht um die Tochter meines Mannes (19 Jahre).
2009 - Beendigung Hauptschule
2010 - Beendigung Realschule
2011 - Berufsfindungsjahr über Arbeitsamt
2012 - Anmeldung zur Fachhochschulreife für Hauswirtschaft.
Sie hatte in der Vergangenheit und noch heute" Null Bock" auf Ausbildung. Des weiteren hat sie seit ihrer Kindheit Sprachschwierigkeiten, die die Mutter und jetzt das Mädchen selber nicht behandeln lässt. Wäre aber nach unserer Meinung das wichtigste um eine gute Ausbildung zu finden. Da hilft auch keine Fachhochschulreife. Wir sind der Meinung, das das Mädchen Ihre Selbstständigkeit hinaus zögert um weiterhin ihren Vater auf der Tasche zu liegen. Unterhalt wurde regelmäßig seit 2000 gezahlt. Seit diesen Monat Zahlung eingestellt. Da wir keine Auskünfte noch Zeugnisse oder sonstiges zu sehen bekommen.

Wie ist hier die Rechtslage ?
Vielen Dank.
Maria und Gerhard
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Das volljährige Kind hat grundsätzlich nur und solange einen Unterhaltsanspruch, wenn es sich in einer Ausbildung befindet.

Ansonsten besteht nur ausnahmsweise ein Anspruch, soweit es sich um Übergangszeiten von Maximal 4 Monaten handelt (zwischen Ausbildungsabschnitten).

Im übrigen ist das volljährige Kind verpflichtet, seine Lebensunterhalt durch Aufnahme von Hilfsjobs oder geringfügigen Beschäftigungen zu bestreiten.

Hierneben ist das Kind verpflichtet, über den Ausbildungsgang, Zeugnisse etc. Auskunft zu erteilen. Die Verletzung der Auskunftspflicht kann zum Verlust des Anspruches führen.

Eltern sind auch nicht verpflichtet, eine Ausbildung zu unterstützen, die den Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes nicht entspricht und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Vorliegend befinden Sie sich durchaus im Recht, wenn Sie die Unterhaltszahlungen einstellen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre schnelle Auskunft. Für den Anfang, ist uns schon einmal damit geholfen.

Mit freundlichen Grüßen
Maria u. Gerhard
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen.

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