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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Hallo ich habe 2010 meinen Führerschein in Kenia ( Mombasa

Kundenfrage

Hallo ich habe 2010 meinen Führerschein in Kenia ( Mombasa ) gemacht habe denn auch bekommen National und International .dann wollte ich diesen in England umschreiben lassen dies habe ich auch gemacht allerdings habe ich dort nur eine Provisioinal Driving Licence bekommen ohne EU zeichen wollte den jetzt umschreiben lassen in deutschland die Behörde sagte mir aber dies würde nicht gehen a weil ich hier eine MPU machen müsse und keiner von beiden Führerscheinen hier zu fahren gültig sei können sie mich darüber aufkleren was da jetzt richtig oder falsch ist und darf ich mit meinen EAK oder England fÜHRERSCHEIN HIER FAHREN

Mfg stefan.n
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

hatten Sie vor Erteilung der Fahrerlaubnis in Kenia bereits eine deutsche Fahrerlaubnis?

Wenn ja, ist Ihnen diese entzogen worden und haben Sie hier noch eine Sperre?

Hatten Sie zum Zeitpunkt der Erteilung der Fahrerlaubnis in Kenia Ihren ordentlichen Wohnsitz in Kenia, wenn nicht, wo?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe keine sperre mehr in deutschland bin mit BTMG ohne Fahrerlaubniss gefahren meinen Wohnsitz hatte ich in Mombasa ca 1jahr und wahr in deutschland abgemeldet
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
Habe keine antwort mehr erhalten und ist auch zu komliziert hier durch zu suchen und zu warten das man eine antwort bekommt
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

mit dem kenianischen Führerschein dürften Sie in Deutschland längstens sechs Monate nach Begründung eines ordentlichen Wohnsitzes hier fahren. Nach Ablauf dieser Frist müssen Sie die deutsche Fahrerlaubnis beantragen.

Da Kenia nicht zu den in Anlage 11 der FeV aufgeführten Staaten gehört, hätten Sie auch eine Fahrprüfung zu machen (theoretischer Teil sowie praktischer Teil)

Was die Fahrerlaubnisbehörde Ihnen also über die Gültigkeit des kenianischen Führerscheines in D gesagt hat, ist jedenfalls der Richtung nach richtig.

Was die englische FE angeht, gilt hier § 28 Abs. 4 Nr. 7 FeV. Danach ist die britische FE hier deshalb nicht anzuerkennen, weil Sie auf einer ausländischen (hier: kenianischen) FE beruht und prüfungsfrei in eine EU-FE umgetauscht worden ist. Daher wird die Behörde auch die britische FE nicht anerkennen.

Aus diesen Gründen werden Sie nicht daran vorbeikommen, erneut eine Fahrerlaubnisprüfung in D machen zu müssen.

Auch in dieser Hinsicht war die Auskunft der Behörde im Ergebnis also richtig.

Was die MPU angeht, gilt § 24 FeV: die Behörde kann - und dies deshalb, weil Sie wohl BtM besessen haben - ein ärztliches Gutachten über Ihre Eignung im Rahmen des Antrag auf Erteilung der FE anfordern. Ergeben sich hier Anhaltspunkte dafür, dass Sie Cannabis einnehmen und kommen noch weitere Anhaltspunkte dazu, die Zweifel an Ihrer Eignung ergeben, kann eine MPU gefordert werden. Im Ergebnis also kann die Behörde von Ihnen nur ein ärztliches Gutachten fordern. Eine MPU allerdings nur, wenn das Ergebnis des ärztlichen Gutachten aus den genannten Gründen Zweifel an Ihrer Eignung entstehen lässt.