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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16750
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

beim anrechnen von dingen/leistungen aufs erbe. ist die verjährungszeit

Kundenfrage

beim anrechnen von dingen/leistungen aufs erbe.
ist die verjährungszeit immer unbedingt 10jahre oder gibt es auch ausnahmen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Zuwendungen des Erblssers zu seinen Lebzeiten sind wie folgt zu behandeln:



Zuschüsse, die die Eltern regelmäßig gewährt haben und die nach ihrem Willen als zusätzliche Einkünfte behandelt werden sollen, müssen nur dann ausgeglichen werden, wenn sie übermäßig sind.


Wann dies der Fall ist richtet sich nach den Vermögensverhältnissen des Erblassers zum Zeitpunkt der Zuwendung


Dabei kommt es nicht darauf an, ob ein Geschwisterteil mehr oder weniger bekommen hat


Ihr Bruder muss sich die monatliche Zuwendung daher dann anrechnen lassen, wenn sie übermäßig hoch war, ZB wenn Ihr Vater 1000 Euro Rente hatte und hat dem Bruder jeden Monat 500 Euro davon gegeben


Keine Ausgleichspflicht besteht, wenn sich der Vater das leicht hat leisten können.



Solte man zu einem Ausgleich kommen so gilt die 10 Jahres Frist hier nicht.


Diese gilt nur bei einem Pflichtteilsanspruch






Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte


Sehr gerne können Sie so lange nachfragen, bis Sie zufrieden sind

danke








Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
noch ein fall aus dem gleichen gebiet

mein bruder bekam 1994 18000 überwiesen von meinem vater,leider steht nicht dabei für was?

kann das angerechnet werden
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Das kann dann angerechnet werden, wenn der Vater eine Anrechnung verfügt hat.

Das kann bei der Schenkung erfolgt sein, aber auch so in einem Testament niederwirft sein.




Wenn ich Ihnen habe helfen können bitte ich hoeflich um positive Bewertung


Danke