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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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Hatte gerade eine Frage gestellt Antwort nicht zufriedenstellend kenne

Kundenfrage

Hatte gerade eine Frage gestellt
Antwort nicht zufriedenstellend
kenne z z weder Verdienst der Ex noch die Ausbildungsvergütung
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

ich habe Ihnen noch überhaupt keine Antwort gegeben, sondern lediglich eine Rückfrage gestellt, damit ich Ihnen eine Antwort geben kann.

Um die Höhe des von Ihnen zu zahlenden Unterhalts überhaupt bestimmen zu können, benötigt man Angaben zum Einkommen des Kindes und der Kindesmutter.

Mit Volljährigkeit haben beide Elternteile Unterhalt zu bezahlen. Da Ihre Tochter eine eigene Wohnung hat, hat sie einen festen Unterhaltsbedarf von 670 €. Hiervon wird das gesamte Kindergeld in Abzug gebracht, verbleiben also noch 486 €.

Nun kommt die Ausbildungsvergütung ins Spiel. Die Nettoausbildungsvergütung wird um 90 € berufsbedingte Aufwendungen bereinigt und sodann vollständig auf den Betrag von 486,00 € angerechnet.

Nur wenn Ihre Tochter eine Ausbildungsvergütung unterhalb dieses Betrages hat, kommt überhaupt eine Unterhaltspflicht für Sie noch in Frage.

Sollte ein Restunterhalt verbleiben, dann müssen Sie hierfür auch nicht alleine aufkommen, sondern die Kindesmutter muss sich hier ebenfalls daran beteiligen.

Fordern Sie daher Ihre Tochter auf, Ihnen Auskunft über die Höhe der Ausbildungsvergütung durch Vorlage des Ausbildungsvertrages und über die Höhe des Einkommens der Kindesmutter der letzten 12 Monate zu erteilen. Teilen Sie Ihrer Tochter mit, dass sie zur Auskunft verpflichtet ist und Sie solange die Unterhaltszahlungen mit Aufnahme der Ausbildung einstellen, solange Ihnen diese Unterlagen nicht vorliegen.

Wenn Ihre Tochter ein Einkommen hat, dass bereinigt den Betrag von 486 € übersteigt, dann haben Sie keinen Unterhalt zu bezahlen.

Sollte das Einkommen darunter liegen, müsste dann anhand des Einkommens der Kindesmutter und Ihres Einkommens die jeweiligen Haftungsanteile für jeden Elternteil berechnet werden.

Bitte fragen Sie gerne nach, wenn noch Unklarheiten bestehen. Ich freue mich über eine positive Bewertung von Ihnen, wenn ich Ihre Frage bereits abschließend beantwortet habe.