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Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 112
Erfahrung:  Ihr Recht rund um die Immobilie
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Gute Tag Herr/Frau Anwalt/in,Ich wende mich an Sie um ein

Kundenfrage

Gute Tag Herr/Frau Anwalt/in, Ich wende mich an Sie um ein Musterschreiben für einen "gegnerischen Anwalt " zitiert zu bekommen. Folgender Sachverhalt: Ich kaufte ein Auto und habe einen Kaufvertrag geschlossen auf diesem Kaufvertrag ist angekreuzt wurden ( druch Verkäufer) das der Kaufpreis i.H. von 3500€ BAR erhalten wurden ist. ( Kaufvertrag auf http://www.kfz-auskunft.de/formulare/kfz-kaufvertrag.html einsehbar) . Ebenso ist eine normale Quittung ausgestellt auf 4500€ ( inkl. Kosten f. Sommerreifen) und unterschrieben von Verkäufer + Käufer ( ich ) . Nun bekomme ich folgenden Brief von der Gegenseite : Sehr geehrter Herr XY , hiermit zeige ich an - anwaltlich Vollmacht versichernd - die Vertretung des Herrn ...... aus ...... Ich bin beauftragt, die FORDERUNG gemäß - zwischen Ihnen und meinem Mandanten- geschlossenen Kaufvertrag v. 09.06.2012 / 11.06.2012 übe 4500€ einzuziehen. Nach Prüfung der mir vorliegenden Unterlagen sind Einwendungen gegen die Forderung nicht begündet. Um die Mehrkosten des gerichtlichen Verfahrens zu vermeiden, habe ich Sie aufzufordern, die mir NACHFOLGFEND BEZIFFERTE GESAMTFORDERUNG UNVERZÜGLICH, spätestens jedoch bis zum 10.07.2012 zum, Ausgleich zu bringen. Der von ihnen unter dem 29.06.2012 ausgestellten Verrechnungscheck der Commerzbank Landshut in Höhe von 4.500,00€ konnte -mangels Deckung- nicht eingelöst werden. Ihr handeln stellt damit den Straftatbestand des Betruges gem. §263 StGB dar. Zur ABWENDUNG strafrechtlicher Schritte stelle ich Ihnen anheim a) den nachstehenden Forderungsbetrag bis sp. zum 10.07.2012 auf das Konto des Unterzeichners auszugleichen b) den nachstehenden Forderungsbetrag bis zum 10.07.2012 durch Barzahlung in er Kanzlei des Unterzeichners auszugleichen ODER sofern ihnen eine Zahlung sofort und in voller Höhe nicht möglich ist, einen termin mit der Kanzlei ebenfalls zum 10.07.12 zu vereinbaren. Infolge des Strafrechtlichen Handelns sind Sie ebenfalls verpflichtet, die aus Anlass meiner Innanspruchnahme entstandenen Kosten zu tragen, deren Höhe nachstehend Berechnet ist. Ich weise darauf hin das der Gesammtbetrag bis zum 10.07.2012 eingegangen sein muss. Sollte ein Zahlungseingang innerhalb der gesetzten Frist nicht festgestellt werden können haben Sie mit einer gerichtl. Inanspruchnahme und Einleitung strafrechtlicher Schritte zu rechnen. Hauptforderung: 4500€ 5% über Basiszinssatz seit dem 05.07.12: 0,63€ Mahnkosten des Auftragsgegeners: 0,00€ Geleistete Zahlung : 0,00€ Anwaltskosten( Wert 4500€) 1,30 Gebührensatz gem. Nr. 2400 RVG 354,00€ Auslagen gem. Nr. 7002 RVG 20,00€ Mehrwertsteuer gem Nr. 7008 RVG 71,23€ Gesamtbetrag: 4946,76€ --------------------------------------------------------------------- Fakt ist das ich jeweils eine Anlage K1 ( Kaufvertrag ) und K2 ( Quittung) habe dass der Betrag "BAR" beglichen wurde. Richtig ist jedoch dass ein Scheck ausgestellt wurde dieser aber nirgends vermerkt wurde weder auf Kaufvertrag noch auf Quittung. Ich hoffe das Sie ein Gegenschreiben fertigen können um mich hier "rauszuboxen" auch wenn es vieleicht nicht gerade fair von mir ist. Sollten Fragen sein fragen Sie ich warte auf ihre Antwort! Liebe Grüße Benjamin
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich entnehme Ihrer Beschreibung des Sachverhaltes, dass Sie zwar eine Barquittung haben, tatsächlich jedoch mit einem Verrechnungsscheck gezahlt haben, den der Käufer nicht einlösen konnte. Wenn dies vorsätzlich geschehen ist, dürfte es sich tatsächlich um eine strafbare Handlung handeln. Die Gegenseite wird im Prozess nachweisen können, dass Sie einen Verrechnungsscheck ausgestellt haben. Ob das Gericht dann Ihrer Version der "Barzahlung" glaubt ist zumindest offen. Auf den formellen Umstand, dass eine Barzahlung bestätigt worden ist, können Sie sich nicht berufen. Entscheidend sind die tatsächlichen Umstände und deren Beweisbarkeit. Zumindest die Hauptforderung müssen sie nach Ihrer Schilderung begleichen. In Kenntnis dieser Sachlage wird Sie auch kein Anwalt "rausboxen" (können). Zudem ist dieses Forum nur zur Beantwortung einzelner Rechtsfragen und erster Einschätzungen und Handlungsempfehlungen geeignet. Für evtl. Schriftverkehr empfehle ich, einen Anwalt in Ihrer Nähe aufzusuchen. Wenn Sie hingegen im Unrecht sind, sollten sie die Hauptforderung begleichen. Hinsichtlich der Anwaltskosten kann man streiten. In der Regel sind diese erst nach einer verzugsbegründenden Mahnung zu ersetzen.

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