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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26375
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Erhalte heute eine Mittdeilung einer Obergerichtsvollzieherin, dass sie gesetzlich verpf

Kundenfrage

Erhalte heute eine Mittdeilung einer
Obergerichtsvollzieherin, dass sie
gesetzlich verpflichtet ist unsere
Wohnung am 17.7.2012 aufzusuchen.
Grundlage eine Zwahgsvollstreckungssache, habe
weder Verbindlichkeiten noch eine
Mahnung erhalten.Wie soll ich mich
verhalten?
Günter Kröger
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Haben Sie keinen Mahnbescheid oder einen Vollstreckungsbescheid erhalten?

Sind Sie vor dem Zivilgericht verurteilt worden?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Habe weder einen M ahnbescheid noch einen Vollstreckungsbescheid
erhalten. Ich bin von keinem Zivilgericht verurteilt worden.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

So habe ich mir das gedacht.

Also die Sache eilt:

Soweit noch nicht geschehen, lassen Sie sich von der Gerichtsvollzieherin sofort den Titei (wahrscheinlich Vollstreckungsbescheid) in Kopie aushändigen. Wenn die Forderung nicht über 5.000 EUR liegt können Sie selbst tätig werden.

Damit gehen Sie zum örtlich für Sie zuständigen Amtsgericht (gGeschäftsstelle) und legen dort zu Protokoll der Geschäftsstelle Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid ein.

Gleichzeitig beantragen Sie die Wiedereinsetzung in der Vorherigen Stand. Dies müssen Sie glaubhaft machen. Das bedeutet, Sie müssen im Rahmen einer eidesstattlichen Versicherung erklären, dass Sie weder einen Mahn- noch einen Vollstreckungsbescheid erhalten haben.

Zuletzt beantragen Sie die Einstellung der Zwangsvollstreckung.

Das Gericht wird dann Ihren Anträgen stattgeben, mit der Folge dass der Gläubiger seine Forderung in einem normalen Klageverfahren begründen muss.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



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