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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21861
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe im Nov. 2011 auf eine Werbung hin eine Münze bestellt,

Kundenfrage

Ich habe im Nov. 2011 auf eine Werbung hin eine Münze bestellt, welche um 45.50€ im Preis vermindert wurde. es handelte sich um die 2-€ Münze anläßlich von 10 Jahre Euro aus Malta.
Ich habe diese bekommen und bezahlt (10.- €+Porto). In der Sendung war u.a. auch die gleiche Münze als teilvergoldete Münze dabei, nicht bestellt. Diese habe ich zurück gesandt.
Nun nach ca sechs MOnaten kommt über eine Forderung über Mahnbescheid in Höhe von 210,-€.
Ich hatte zwischen zeitlich telefonischen Kontakt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die gegen Sie geltend gemachte Forderung besteht nicht.

Durch Übersendung der von Ihnen gar nicht bestellten weiteren Münze ist kein Vertrag hinsichtlich dieser Münze zustande gekommen. Nach § 241 a BGB kommt nämlich durch die Zusendung unbestellter Ware kein Vertrag zustande, der eine Forderung begründen könnte:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__241a.html

Sie waren daher auch nur zur Bezahlung der von Ihnen auch bestellten 2-Euro-Münze verpflichtet. Die andere Münze haben Sie nicht bestellt, so dass Sie selbstverständlich auch nicht zahlen müssen.

Behauptet die Gegenseite, dass Sie auch die zweite Münze bestellt haben sollen, so muss die Gegenseite dies auch konkret nachweisen können. Die pauschale Behauptung reicht grundsätzlich nicht aus. Dieser Nachweis kann aber nicht gelingen, wenn Sie nur die 2-Euro-Münze bestellt haben.

Legen Sie daher nun Widerspruch gegen den Mahnbescheid binnen 14 Tagen ein, und nutzen Sie hierzu den beiliegenden Vordruck. Weisen Sie sämtliche Forderungen mit Nachdruck zurück, und verweisen Sie auf den § 241 a BGB. Stellen Sie klar, dass Sie die zweite Münze niemals bestellt haben, diese Ihnen vielmehr unbestellt zugesendet wurde.

Nach Einlegung Ihres Widerspruchs muss die Gegenseite sodann ihre angebliche Forderung im Einzelnen begründen und nachweisen. Dies wird nicht gelingen, da Sie die zweite Münze nicht bestellt haben.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach, und nutzen Sie hierzu die Nachfragefunktion.


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen Ihrerseits abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die gegen Sie geltend gemachte Forderung besteht nicht.

Durch Übersendung der von Ihnen gar nicht bestellten weiteren Münze ist kein Vertrag hinsichtlich dieser Münze zustande gekommen. Nach § 241 a BGB kommt nämlich durch die Zusendung unbestellter Ware kein Vertrag zustande, der eine Forderung begründen könnte:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__241a.html

Sie waren daher auch nur zur Bezahlung der von Ihnen auch bestellten 2-Euro-Münze verpflichtet. Die andere Münze haben Sie nicht bestellt, so dass Sie selbstverständlich auch nicht zahlen müssen.

Behauptet die Gegenseite, dass Sie auch die zweite Münze bestellt haben sollen, so muss die Gegenseite dies auch konkret nachweisen können. Die pauschale Behauptung reicht grundsätzlich nicht aus. Dieser Nachweis kann aber nicht gelingen, wenn Sie nur die 2-Euro-Münze bestellt haben.

Legen Sie daher nun Widerspruch gegen den Mahnbescheid binnen 14 Tagen ein, und nutzen Sie hierzu den beiliegenden Vordruck. Weisen Sie sämtliche Forderungen mit Nachdruck zurück, und verweisen Sie auf den § 241 a BGB. Stellen Sie klar, dass Sie die zweite Münze niemals bestellt haben, diese Ihnen vielmehr unbestellt zugesendet wurde.

Nach Einlegung Ihres Widerspruchs muss die Gegenseite sodann ihre angebliche Forderung im Einzelnen begründen und nachweisen. Dies wird nicht gelingen, da Sie die zweite Münze nicht bestellt haben.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach, und nutzen Sie hierzu die Nachfragefunktion.


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen Ihrerseits abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach, und nutzen Sie hierzu die Nachfragefunktion. Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen Ihrerseits abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
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