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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26190
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich stehe mit meiner ehemaligen Lebenspartnerin gemeinsam in

Kundenfrage

Ich stehe mit meiner ehemaligen Lebenspartnerin gemeinsam in einem Mietvertrag. Meine ehemalige Lebensgefährtin hat die Wohnung verlassen und hält sich offensichtlich in der Schweiz mit Arbeitsverhältnis und Wohnsitz.Meiner Bitte, mir eine Kündigung der Wohnung zuzusenden, geht sie nicht nach. Ich kann mir die Wohnung allein nicht leisten. Ich habe die Wohnung jetzt fristgerecht gekündigt, die letzte Miete, die meine Lebenspartnerin zahlen wollte, steht bereits aus. Der Vermieter bitte um Unterschrift beider Parteien. Wie komme ich so schnell wie möglich aus dem Vertrag heraus, da es nicht mein Anliegen ist, Mietschuldner zu werden.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
<Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die einzige Möglichkeit aus dem Mietvertrag herauszukommen ist eine gemeinsame Kündigung durch Sie und Ihre Lebenspartnerin oder durch eine Kündigung des Vermieters.

Soweit Ihre Lebenspartnerin sich weigert die Kündigung mit zu unterzeichnen, so ist der einzige Weg, die Lebenspartnerin auf Zustimmung zur Kündigung zu verklagen.

Auch wenn die Lebenspartnerin nun in der Schweiz Ihren Wohnsitz hat, so ist weiterhin Deutsches Recht anzuwenden, auch wenn Sie die Partnerin in der Schweiz zu verklagen haben.

Des Weiteren haftet die Partnerin auch nach § 280 BGB für den durch die Verweigerung der Kündigung entstandenen Schaden.

Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise:

Schreiben Sie die Partnerin nochmals an (Einschreiben), fügen Sie eine vorgefertigte Kündigungserklärung bei und weisen Sie die Partnerin darauf hin, dass, wenn die Erklärung nicht binnen 14 Tagen an Sie unterzeichnet zurückgesandt wird, Sie die Partnerin auf Zustimmung zur Kündigung und auf Schadensersatz verklagen werden.

Die Prozesskosten hat dann Ihre Partnerin zu tragen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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